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Samstag, 24.08.2019

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Mit Fiva wurde es bunt: Das Weinturm Open Air am Samstag

Rapperin führte Besucher in die Welt des Hip Hop - 04.08.2019 12:29 Uhr

Auch die Rapperin Fiva performte am Samstag auf dem Weinturm-Festival. © Anna Franck


Endlich schlechte Musik machte den Anfang zur Mittagszeit und brauchte keinesfalls den Mittelfranken-Bonus, um zu überzeugen. Die Nürnberger waren ein wildes Erlebnis und brachten Schwung in die stilistische Achterbahnfahrt am Weinturm-Samstag.

Der Beweis? Augen schließen, innehalten und genießen war als nächstes an der Reihe. Denn das machen The Green Apple Sea möglich. Ihre sanften Singer-Songwriter-Popmelodien lehnen sich sanft an die Herzen der Weinturmliebhaber. Der kurzer Regenschauer, der die nächste Gruppe überhaupt nicht stoppen konnte, schwächte die Feierlaune keineswegs. La Cuneta son Machin bot einen sensationellen Gig.

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Fiva, Bim und der Kneipenchor: Das Weinturm-Festival am Samstag

Bunt, gemütlich, abwechslungsreich und kurzweilig waren die Kernelemente des Weinturm-Samstags. Nach dem furiosen Auftakt am Freitag war wirklich für jeden Festival-Begeisterten reichlich dabei: Ruhig und kuschelig, hart und punkig, Hip-Hop-knallig und Vodoo-Wummern sowie ein musikalischer Eintopf der Extraklasse.


"Sie sind ein absolutes Novum", sagte Chef-Band-Bucher und Moderator Michael Beigel, "sie sind die allererste Gruppe aus Nicaragua, die aufm Weinturm spielt". Und wie! Karibische Beats, Cumbia, Funk, ein bisschen Heavy Metal, Marimba, Akkordeon, Perkussion, E-Gitarren wurden so vermischt, dass 2016 sogar eine Grammy-Nominierung heraussprang. Auf dem Plateau unterstrichen die fünf Jungs aus Mittelamerika mit einem dicken, bunten Filzer, warum ihnen diese Ehre zuteil wurde. Kein Bein blieb still und La Cuneta son Machin darf sicher als einer der Höhepunkte des Festivals bezeichnet werden.


Tanz und Wahnsinn: So war Tag eins des Weinturm-Festivals


 Weil William The Conqueror im Stau standen, tauschten sie kurzerhand mit BIM – Bénin International Musical. Das Warten war es wert. Im Nu eroberten die Drei die Aufmerksamkeit der Besucher mit ihrem Mix aus Indierock, Neo-Folk, Americana und Grunge. Zuvor trommelten und sangen BIM die finale Müdigkeit einiger Kater-Weintürme weg.

 
Mit Fiva ging es in die Welt des Raps. Ihre frische, nahbare Art gepaart mit eingängigen Melodien und sinnvollen Texten machte es ihr leicht das Publikum zu begeistern.
 

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Ein Hauch von Woodstock in Franken: Weinturm Open Air gestartet

Tanzen, feiern, glücklich sein: Das 42. Weinturm Open Air ist in vollem Gange. Als erste Band durfte sich Folk´s Worst Nightmare aus Burgfarrnbach präsentieren. Doch auch auf dem Campingplatz war Freitag schon einiges los. Später begeisterten die internationalen Bands auf der Bühne.



Die Londoner von Bad Nerves brachten das Weinturm-Plateau mit ihrem fetzigen Garagen-Punk erneut zum Beben, bevor zum guten Schluss die Jungs von Jungle By Night die Hauptbühne übernahmen. Ihre Instrumente beherrschen – das können diese Musiker in jedem Fall.
 
1 Uhr – kurz das Erlebte und Gehörte verarbeiten und danach ab zur Aftershow Party auf der Kleinturmbühne mit dem Würzburger Kneipenchor. Die Gruppe präsentierte neue und alte Songs, Evergreens und unbekannte Lieder. So dauerte es nicht lange bis die Menge mit einstimmte und voller Weinturmsfreude Songs wie „Teenage Dirtbag“ von Wheatus. Experiment gelungen? Definitiv. Ab in den Sonntag! 

Stefan Blank und Anna Franck

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