Sicherheit der Badegäste

Nach Diebstahl: Kreisverband bekommt neuen Defibrillator

6.9.2021, 16:52 Uhr
Heike Kühl von der Gesundheitsregionplus , der Obernzenner 1. Bürgermeister Rainer Hufnagel, Landrat Helmut Weiß, Gerhard John von der Wasserwacht des BRKKreisverbands und der stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Grau (v. l.) bei der offiziellen Übergabe des neuen Defibrillators.

Heike Kühl von der Gesundheitsregionplus , der Obernzenner 1. Bürgermeister Rainer Hufnagel, Landrat Helmut Weiß, Gerhard John von der Wasserwacht des BRKKreisverbands und der stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Grau (v. l.) bei der offiziellen Übergabe des neuen Defibrillators. © Gerd Seemann

„Ich freue mich, dass wir es geschafft haben, das Gerät mit Einsatz von Fördermitteln zu finanzieren“, erklärte Landrat Helmut Weiß bei der Übergabe des AED an Gerhard John von der BRKWasserwacht. In seinen weiteren Ausführungen sagte Landrat Helmut Weiß weiter: „Die Wasserwacht des BRK-Kreisverbands leistet seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Badegäste. Mein großer Dank für das Engagement der Ehrenamtlichen.“

Das Landratsamt beziehungsweise die Gesundheitsregionplus unterstützten das BRK bei der Antragstellung und dem Abrufen der Fördermittel beim Bayerischen Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration. Die Neubeschaffung war nötig, nachdem das Vorgängergerät gestohlen worden war. Die Bezuschussung erfolgte auf der Grundlage der AED-Förderrichtlinie. Dieser nach sind für die Förderung der Anschaffung eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED) bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, wie beispielsweise der öffentliche Zugang rund um die Uhr sowie die Sicherstellung der Betreuung und Wartung des Geräts.

Diese Voraussetzungen werden am Standort des AEDs, dem Kiosk der Gaststätte „Kleine Seehexe“, erfüllt. Deshalb erhält die Kreiswasserwacht Neustadt/Aisch-Bad Windsheim rund 1177 Euro Zuwendung für einen „Lifeline AED-Defibrillator mit Sprachführung“. Ein wichtiges Gerät, vor allem, wenn man einen Blick in die Statistik wirft, welche besagt, dass plötzlicher Herzstillstand zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland gehört. Laut Schätzungen des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. sterben in Deutschland jährlich ca. 65.000 Menschen an plötzlichem Herztod.

Ein AED-Gerät ermöglicht es auch einem Laien, bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen adäquate Erste Hilfe zu leisten. Nach dem Einschalten startet die automatische Sprachführung und leitet den Nutzer durch klare Ansagen. „Das kann Leben retten, denn bis zum Eintreffen des Rettungswagens zählt jede Minute!“, betont die „Gesundheitsregionplus“ des Landkreises die Bedeutung des Gerätes.

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