Montag, 16.12.2019

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Roland Scheibenberger tritt in Illesheim an

Urfersheimer sieht Mehrgenerationenprojekt als Herausforderung der Zukunft - 10.11.2019 18:44 Uhr

Roland Scheibenberger. © Christine Berger


  Der Stellvertreter des amtierenden Rathauschefs Heinrich Förster erhielt bei der Nominierungsversammlung der Wählergruppe Freie Bürger Illesheim die Unterstützung aller anwesenden 45 Stimmberechtigten, zusätzlich waren zwölf Gäste zu der Veranstaltung gekommen.

Frühzeitig fand der Vater zweier Töchter zur Kommunalpolitik, sein Großvater war Bürgermeister der damals noch eigenständigen Gemeinde Urfersheim, sein Vater Gemeinderat und ebenfalls stellvertretender Rathauschef in Illesheim. Nicht nur, dass die lokale Politik ein regelmäßiges Thema am Mittagstisch war, hinzu kam, dass ihm ehrenamtliches Engagement seit seiner Schulzeit wichtig war, weshalb er sich mit 26 Jahren erstmals um ein Mandat im Gemeinderat bewarb. Entsprechend lang ist zudem die Liste seiner Vereinsaktivitäten von der Freiwilligen Feuerwehr Urfersheim über den Posaunenchor Westheim-Urfersheim bis hin zur Siebener-Vereinigung.

Nach dem Verzicht von Bürgermeister Förster auf eine weitere Amtszeit, würde sich der 49-Jährige nun gerne an der Spitze der Gemeinde für deren Fortentwicklung einsetzen. An vorderster Stelle stehen für Roland Scheibenberger die Pflichtaufgaben der Kommune, darunter die laufende Sanierung des Abwassernetzes, der Unterhalt von Straßen und Wegen sowie Investitionen in Kindertagesstätte, Schule und Feuerwehr. Ebenfalls hohe Priorität räumt er der Breitbandversorgung ein, so gehöre zwischenzeitlich die Glasfaserversorgung bis ins Haus zur Grundversorgung für ihn.

Nach dem Prinzip "erst die Pflicht und dann die Kür" könnten dann weitere Vorhaben angepackt werden. Als großes Zukunftsthema nannte der Landwirt das Mehrgenerationenprojekt im Ortskern, in dessen Steuerungs- und Lenkungsgruppe er sich engagiert. Wichtig sei nun, ein Raumkonzept zu erstellen, das die Bedürfnisse aller Bewohner "von null bis 100 Lebensjahren" berücksichtigt.

Auf der anderen Seite bleibt der kommunale Unterhalt für die Gemeinschaftshäuser in den Ortsteilen ein wesentlicher Bestandteil, sicherte Scheibenberger zu. "Die Dorfgemeinschaft muss einem auch etwas wert sein." Entsprechend ist die Innenentwicklung der vier Kommunen im Gesamtgemeindegebiet ein weiterer Punkt, den er gerne weiter verfolgen würde.

Christine Berger

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