Hochwasser

So können die Soforthilfen des Freistaats für Flutopfer beantragt werden

22.7.2021, 06:00 Uhr
Nicht mehr zu gebrauchen sind diese Haushaltsgegenstände nach dem Hochwasser in Unterntief.

Nicht mehr zu gebrauchen sind diese Haushaltsgegenstände nach dem Hochwasser in Unterntief. © Claudia Lehner, NN

Ab sofort können Bürger, die Schäden durch das Starkregenereignis vom 9. Juli erlitten haben, Soforthilfen des Freistaats beantragen. Die Abwicklung läuft über das Landratsamt.


Bis zum Mittwochvormittag liefen am Landratsamt die nötigen Informationen zu den ausgelobten Hilfen ein. Es gibt die Soforthilfen Haushalt/Hausrat und Ölschäden an Gebäuden sowie die Möglichkeit, Mittel aus einem Härtefonds zu beantragen.
Die Soforthilfe Haushalt/Hausrat richte sich an private Haushalte, die Schäden erlitten haben. Empfänger können sowohl Mieter als auch Eigentümer von betroffenen Anwesen sein. „Nachdem im Landkreis der Abschluss einer Elementarversicherung grundsätzlich möglich ist, beträgt die Höhe dieser Soforthilfe grundsätzlich 2500 Euro“, heißt es seitens des Landratsamtes.
Die zweite Soforthilfe dient zur Beseitigung von Ölschäden an privat genutzten oder nicht gewerblich vermieteten Wohngebäuden. Die Deckelung liegt hier bei 5000 Euro.
Der Härtefonds bietet „Notstandsbeihilfen“ an, um „existenzgefährdende Schäden“ aufzufangen. Zum Erhalt dieser Mittel „muss ein umfangreiches Verfahren durchlaufen werden“, betont das Landratsamt. Unter anderen müssen die Eigentumsverhältnisse des Antragsstellers geprüft werden.
Alle Anträge gibt es im Internet unter www.kreis-nea.de oder auch bei der jeweiligen Gemeinde. Nachfragen bei der Kreisfinanzverwaltung sind unter Telefon 09161/92-1201 oder -1202 möglich.

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