Montag, 30.03.2020

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Sole mit allen Sinnen erleben

Mit 444 812 Gästen ist 2019 das zweitbeste Jahr der Geschichte der Franken-Therme, bald soll es neue Produkte geben. - 03.01.2020 17:00 Uhr

In der Eingangshalle der Franken-Therme kann bereits an einem Brunnen Heilwasser der Calcium-Sulfat-Quelle St. Anna gekostet werden, in gut einem Jahr soll dies auch im Gang der Sinne, der bei der neuen Badehalle im Hochsolebereich entsteht, möglich sein. © Foto: Stefan Blank


Zwar kam das Jahresresultat nicht an das Rekordjahr 2016 mit damals 457 045 Gästen ran, doch in den Monaten März (43 179) und November (41 117) waren seit der Eröffnung im Dezember 2005 nie mehr Wellness-Badende in der Kurstadt. Gegenüber 2018 bilanzieren Bernasco und sein "tolles Team", dem der Kurdirektor den größten Anteil des Erfolgs zuschreibt, knapp 10 400 Besucher mehr. Übrigens: Auch die Zahl der Gäste, die den Saunabereich nutzen, ist die zweitbeste der Historie und liegt mit 118 444 um knapp sechs Prozent über dem Vorjahr.

Als Faktor für das Plus nennt Bernasco auch den im Juni eingeführten Feierabendtarif, den auch Bürgermeister Bernhard Kisch ausdrücklich lobt. "Der wird fast ausschließlich von Einheimischen oder Leuten aus der Umgebung genutzt", sagt Bernasco. Im Dezember waren es 3041 Feierabend-Badende, insgesamt bis Neujahr rund 22 000. Wichtig war dem Kurdirektor dabei, dass es gelungen sei, die Besucherströme besser auf die Wochentage und die Tageszeiten zu verteilen. Vorerst gilt dieses Angebot bis Ende Mai, Bernasco lässt auf Nachfrage der WZ jedoch durchblicken, dass er sich ein dauerhaftes Festhalten an dem Tarif gut vorstellen kann.

Therme stößt an Grenzen

"Wenn wir uns die Zahlen insgesamt aber anschauen, müssen wir klar sagen, dass die Erweiterung dringend erforderlich ist, wir stoßen immer wieder an unsere Kapazitätsgrenzen", sagt Bernasco. So in den Tagen seit Weihnachten, die der Kurdirektor mit täglich bis zu 2300 Gästen zu den bestbesuchtesten des Jahres zählt. "Da brennt bei uns die Luft nicht nur in der Sauna", sagt Bernasco und lacht. Einlassstopps wie gestern waren die Folge.

Bis Ende 2020 soll die Modernisierung abgeschlossen sein. Entstehen werden wie berichtet ein Gang der Sinne, in dem "Sole mit allen Sinnen erlebt werden kann", wie Bernasco sagt, neue Becken und ein Shop, in dem unterschiedliche Soleprodukte angeboten werden sollen. "Wir haben sehr viele Ideen", sagt der Kurdirektor. Unter anderem soll ionisierte Sole in einer Kabine inhaliert werden können, "wie in einem Dampfbad ohne Dampf". Oder eben spürbar auf der Haut genossen werden.

STEFAN BLANK

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