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SPD in Burgbernheim hat große Pläne

Karl-Otto Mollwitz als Bürgermeisterkandidat nominiert - Stadt soll klimafreundlicher werden - 18.12.2019 12:16 Uhr

Stehen auf der Stadtratsliste der SPD: (vorne, von links) Josef Bacher, Martina Glück, Karl-Otto Mollwitz, Kathrin Feindert, Angelika Stegmayer, (hinten, von links) Hannes Bacher, Martin Schwarz, Roman Mollwitz, Dietmar Leberecht, Hans-Martin Henninger, Jonas Kühn und Heinz Bonanaty. © Christine Berger


Der Wald, Jugendarbeit auf der einen und Seniorenarbeit auf der anderen Seite, außerdem soziales Wirken: Mehrfach war vom frischen Wind die Rede, den die noch nicht im Rat vertretenen Kandidaten in die Kommunalpolitik mitbringen wollen. Der Wunsch, die Entwicklung der Stadt innerorts voranzubringen, mündet für die SPD in der Anregung, das Amt eines Stadtbaumeisters zu etablieren. Angesichts der millionenschweren Vorhaben angefangen vom Streuobst-Kompetenzzentrum über ein mögliches Ärztehaus bis hin zum geplanten Neubau eines Kindergartens und der Sanierung der Rodgasse könne dieser dazu beitragen, unterm Strich sogar Geld einzusparen, zeigte sich Karl-Otto Mollwitz überzeugt. Neben dem Vorteil finanzieller Ersparnisse etwa bei den Planungskosten könnte sich dieser als Ansprechpartner und Kenner Burgbernheims vor Ort bewähren.

Nicht gänzlich ausgereizt werden die Potenziale der Stadt, glaubt der 53-jährige Mollwitz, der sich vorstellen könnte, stärker auf regenerative Energien wie zum Beispiel auf Nahwärmenetze zu setzen und Burgbernheim so als klimaneutrale Kommune auszubauen. Auch fahrradfreundlicher könnte die Stadt nach Ansicht der SPD werden, ein wichtiges Verkehrsanliegen bleibt für den Ortsverein zudem ein Fußgängerüberweg an der Rothenburger Straße. Dass der Politik freilich auch Grenzen gesetzt sind, merkte Mollwitz hinsichtlich der medizinischen Versorgung an. Ärzte aufs Land zu bringen, sei schwer.

Nachhaken will die SPD bei ihrem Anliegen, einen Bestattungswald zu etablieren, immer wieder werde er seit dem ersten Antrag im Stadtrat diesbezüglich angesprochen, sagte Mollwitz. Als persönliches Anliegen hob der Vater zweier Söhne hervor, für eine bürgernahe und transparente Politik zu stehen. Seit 1996 engagiert sich Mollwitz im Stadtrat, weshalb ihm Ronald Reichenberg, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag, bei der Versammlung bescheinigte, sich bereits vielfach in der Kommunalpolitik bewährt zu haben. Ebenfalls ein Grußwort sprach Landratskandidat Bernhard Schurz.

1. Karl-Otto Mollwitz (53 Jahre)

2. Martin Schwarz (37)

3. Hannes Bacher (45)

4. Dietmar Leberecht (61)

5. Roman Mollwitz (19)

6. Kathrin Feindert (47)

7. Martina Glück (57)

8. Marius Felbinger (29)

9. Hans-Martin Henninger (52)

10. Jonas Kühn (36)

11. Tanja Hacker (47)

12. Angelika Stegmayer (62)

13. Heinz Bonanaty (54)

14. Claudia Hildenstein (49)

15. Lukas Mollwitz (25)

16. Josef Bacher (69)

Christine Berger

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