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Tanz und Wahnsinn: So war Tag eins des Weinturm-Festivals

Bei dem bunten Mix kam jeder Musikliebhaber auf seine Kosten - 03.08.2019 13:16 Uhr

Chef´Special, eine der erfolgreichsten Bands der Niederlande, war ebenfalls am Freitag in Bad Windsheim zu Gast. © Anna Franck


Das Musik-Programm hielt, was ein routinierter Weinturm-Gänger erwarten kann: einen bunten Mix, bei dem jeder auf seine Kosten kommt. Schon gleich um 17 Uhr, als die Burgfarrnbacher von Folk´s Worst Nightmare mit Gitarrensound und Mundharmonika-Klänge im Country-Folk-Stil die Messlatte für alle Folgenden extrem hoch legten, wurde der Tanzrasen vor der Hauptbühne gut genutzt. Folk´s Worst Nightmare schaffte es sofort, Stimmung aufs Gelände bringen, das sich bis zum Ausverkauft-Stadium von 3000 Besuchern immer mehr füllte. Chef-Ansager Michael Beigel durfte danach gleich aufs internationale Level schalten und eine achtköpfige Kombo aus Toronto begrüßen.

KC Roberts & The Live Revolution setzten immer wieder Highlights und hielten die Weinturm-Stimmungs-Suppe gut am köcheln. So war das Feld bestellt für Chef´Special, eine der erfolgreichsten Bands der Niederlande. Die Gruppe boten treibenden Indie-Pop mit Hip-Hop-, Rock- und Reggae-Elementen.

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Ein Hauch von Woodstock in Franken: Weinturm Open Air gestartet

Tanzen, feiern, glücklich sein: Das 42. Weinturm Open Air ist in vollem Gange. Als erste Band durfte sich Folk´s Worst Nightmare aus Burgfarrnbach präsentieren. Doch auch auf dem Campingplatz war Freitag schon einiges los. Später begeisterten die internationalen Bands auf der Bühne.


Chef’Special ist Abwechslung pur. Mal lässig im Reggea-Stil zum Mitwippen, mal im modernen Hip-Hop Style. Immer für eine Überraschung gut wundert es einen nicht, dass Leadsänger Joshua Nolet kurzerhand das Bühnengerüst beschlagnahmte und daran empor kletterte. Sogar während der Aufstiegs hält er die standhafte Verbindung zum Publikum, singt und liefert, was ein Frontman liefern muss: Leidenschaft.
Im Gelände-Backcourt zogen derweil das Grusel-Zelt und die Spielmöglichkeiten die stark vertretende Schar an Kindern quasi magisch an und auf der Kleinturmbühne hatten Cellotta und El Loreen zwei starke Doppel-Auftritte.


Ein Hauch von Woodstock in Franken: Weinturm Open Air gestartet


Extravagant und musikalisch Hochklassig wurde es bei Puerto Candelaria. Die Kolumbianer hatten zwar eine Viertelstunde mit der Technik zu kämpfen und wollten erst loslegen, als alles perfekt zu sein schien, doch das Warten lohnte sich absolut. Da blieben wirklich nur noch die Hüften steif, die vorher in ihren Campingstühlen festgeklebt worden waren. Ein rasanter Auftritt, der in Erinnerung bleibt. Den Abschluss machten die Londoner Afriquoi mit Elektro-Tanzmusik inklusive afrikanischer Lebenslust. Ausgefeiert? Ins Bett? Soweit war es für viele Gäste, die teils viele Hundert Kilometer Anfahrt in Kauf nehmen oder auch nur für den Weinturm Jahr für Jahr in ihre Heimat nach Bad Windsheim zurückkehren, noch nicht. Unplugged nahm Techno Vikings die Weintürme nochmals auf eine finale Tour durch die bunte Welt des Festival-Genusses. 

Stefan Blank und Anna Franck

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