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Umweltbildung: Den Wald mit anderen Augen sehen

2021 steht der Forst im Mittelpunkt der Neuauflage eines Projekts der Stadt Burgbernheim. - 27.12.2020 06:00 Uhr

Wald soll im kommenden Jahr das Thema des Umweltbildungsprojekts in Burgbernheim sein. 

27.12.2020 © Gerhard Krämer


Die Streuobstwiesen mit ihrem tierischen Leben von den Bienen bis hin zu den Schmetterlingen, der Erhalt der Kulturlandschaft und die Verantwortung eines jeden Einzelnen dabei standen in diesem Sommer im Mittelpunkt des ersten Umweltbildungsprojekts der Stadt Burgbernheim. In seiner jüngsten Sitzung machte sich der Stadtrat für ein Anschlussvorhaben stark, im kommenden Jahr steht das Schwerpunktthema Wald auf dem Programm, es soll "Quer durch den wilden Wald" gehen.

Mit dem Stadtforst vor der Haustüre lag die Thematik für Nadine Höhne, Allianzmanagerin der Kommunalen Allianz A7 Franken West, nahe. Zumal die großen Probleme des Walds durch ausbleibende Niederschläge und Schädlingsbefall die öffentliche Diskussion zuletzt prägten. Das demnach laut Nadine Höhne "ganz akute Thema" bietet verschiedene Facetten, wenn es um Fragen der Zukunft und einer nachhaltigen Waldnutzung geht.

Wie bereits beim Streuobstwiesen-Wissen in diesem Jahr ist geplant, verschiedene Akteure einzubinden, bestätigte die Allianzmanagerin, das können beispielsweise die Försterin und die Mitarbeiter des städtischen Waldteams sein. Die genauen Module arbeitet ein Projektleiter aus, der nun von der Stadt gesucht wird. Der Stadtrat machte dafür den Weg frei, bei einer geplanten Kostensumme von 20 606 Euro und einer 70-prozentigen Förderquote bleibt abzüglich der Gebühren von Teilnehmern und erhofften Sponsorengeldern eine Summe von rund 2500 Euro für die Stadt, informierte Bürgermeister Matthias Schwarz. Im Stadtrat stieß die zweite Auflage eines Umweltbildungsprojekts auf positive Resonanz, Stadtrat Jochen Gundel bat lediglich, die Jäger im Vorfeld einzubinden. Für Zweiten Bürgermeister Stefan Schuster kann mit "Quer durch den wilden Wald" der grüne Faden der Stadt aufgenommen werden, für ihn bildet das Projekt einen "weiteren Mosaikstein", der im Zeichen des städtischen Logos Burgbernheim natürlich steht.

Neues Angebot für Schulklassen

Geplanter Projektstart ist während der Osterferien, wie beim Streuobstwiesen-Wissen können sich einerseits Familien auf den Weg machen, dem Geheimnis Wald auf die Spur zu kommen. Erneut Bestandteil ist zudem eine Netzwerkveranstaltung, die heuer ausfallen musste. Zum Thema Wald aber sollen Politiker und Akteure rund um den Forst zu einem Austausch voraussichtlich in der Roßmühle zusammenkommen. Neu ist das Angebot für Schulklassen, sich dem Thema Wald anzunähern. In verschiedenen Altersgruppen können sich Dritt- bis Zehntklässler mit verschiedenen Schwerpunkten beschäftigen, interessierte Schulen können sich laut Nadine Höhne bereits jetzt bei der Stadtverwaltung melden.

CHRISTINE BERGER

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