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US-Truppenabzug: Illesheim und Katterbach nicht betroffen

Nach der Ankündigung des Pentagon ist man in der Region entspannt - 31.07.2020 08:56 Uhr

Den Bürgern rund um Illesheim und Katterbach bleiben die US-Hubschrauber, hier ein Chinook, wohl vorerst erhalten.

© Stefan Blank


Stuttgart, Vilseck, Grafenwöhr, Wildflecken wurden von US-Verteidigungsminister Mark Esper unter anderem als Standorte genannt, von denen Soldaten verlegt werden sollen. Mehr als das, was Esper gesagt habe, liege derzeit nicht vor, sagte gestern der in der Stuttgarter Kommandozentrale der US Army für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Robert Ditchey auf WZ-Nachfrage. Illesheim und Katterbach seien also nicht betroffen.

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Ein weiteres Indiz dafür ist, dass Illesheims Bürgermeister Roland Scheibenberger in diesen Tagen von keiner US-Behörde kontaktiert worden war. Und auch die Informationen des in verteidigungspolitischen Dingen gut vernetzten Schmidt gehen in diese Richtung. Der ehemalige Bundesminister kommentierte Trumps Truppen-Verlegung so: "Für mich ist das eine Form von Beleidigte-Leberwurst-Aktion." Schmidt nannte die westmittelfränkischen Stützpunkte "wichtige strategische Drehkreuze". Hubschrauber verlege man auch nicht so einfach. Zudem stellte Schmidt fest: "Deutschland hat einen massiven Nutzen von den US-Truppen im Land, was Trump aber nicht versteht, ist, dass auch die Amerikaner viel davon haben."

sb/bl

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