Dienstag, 15.10.2019

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Vier Millionen Euro für Kiliani-Klinik

Förderungen im Landkreis aus mehreren "Töpfen" - 10.07.2019 16:57 Uhr

Bei Gesundheitsministerin Melanie Huml hatte MdL Hans Herol für die Förderung der Kiliani-Klinik vorgesprochen. © Sandra Belatschek


"Bayern hält die Krankenhausförderung von 2020 bis 2023 auf Rekordniveau. Der jährliche Krankenhausförderetat von derzeit rund 643 Millionen Euro wird fortgeführt", teilt dazu der Landtagsabgeordnete Hans Herold mit, der sich freut, dass "auch dieses wichtige Bauvorhaben der Dr. Becker Kiliani-Klinik ins Krankenhausbauprogramm aufgenommen wurde", Er hatte sich im September letzten Jahres gemeinsam mit Bundesminister a.D. Christian Schmidt, MdB, bei einem Besuch der Klinik über diese geplante Baumaßnahme informierte. Daraufhin setzten sich die Abgeordneten bei Staatsministerin Melanie Huml für die Aufnahme des Projekts in das Förderprogramm ein.

"Bayern setzt mit diesem Programm seine konsequente Förderpolitik fort. Das sichert überall im Land eine moderne stationäre Versorgung von hoher Qualität für alle Patientinnen und Patienten", kommentiert dies der CSU-Abgeordnete Herold aus Ipsheim. Auch seine Kollegin der Freien Wähler aus Uehlfeld, Gabi Schmidt, spricht bei der Förderung des Pflegebereich der Bad Windsheimer Kiliani-Klinik von einem "großartiger Beitrag zur Stärkung der medizinischen Infrastruktur in unserem Landkreis". Sie freue sich, dass die Kiliani-Klinik in Bad Windsheim zu einem der vier mittelfränkischen Krankenhäuser gehört, die von den staatlichen Investitionen profitierten.

Historische Bauwerke unterstützt

MdL Hans Herold begrüßt es zudem, dass die Sanierung des "Weinturm Bad Windsheim" und der Umbau eines privaten Anwesens in Walkershofen von der Bayerischen Landesstiftung finanziell unterstützt. Nach Auskunft des Mitglieds im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen erhält die Stadt Bad Windsheim für die Sanierungsarbeiten eine Förderung in Höhe von 12.700 Euro, der Umbau des ortsbildprägenden Baudenkmals in Walkershofen wird mit 25.000 Euro bezuschusst.

"Historische Baudenkmäler tragen zur Attraktivität unserer Kommunen bei, daher freut es mich, dass die Bayerische Landesstiftung deren Erhalt finanziell unterstützt", so Hans Herold in einer Pressemitteilung. Die Bayerische Landesstiftung besteht seit 1972 und fördert vorrangig bauliche Maßnahmen im kulturellen und sozialen Bereich.

Lebenswerte Ortskerne erhalten

Mit den Mitteln des Städtebauförderungsprogramm 'Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke' können die Gemeinden Leerstände beseitigen, die öffentliche Daseinsvorsorge sichern und lebenswerte Ortskerne erhalten. Hiervon profitieren 12 Gemeinden aus dem Landkreis Neustadt/Aisch–Bad Windsheim, teilt der hiesige Stimmkreisabgeordnete Hans Herold mit.

"Durch dieses Förderprogramm werden jene Kommunen besonders gefördert, die ihre Kräfte bündeln und mit ihren Nachbargemeinden zusammenarbeiten", so Herold. Die Ortskerne sollen durch diese verstärkte interkommunale Zusammenarbeit nachhaltig aufgewertet werden. Nach Mittelfranken fließen drei Millionen Euro, fast ausschließlich in Gemeinden von Herolds Stimmkreis.

In die Allianz Aurach-Zenn fließen nach Emskirchen 180.000, nach Markt Erlbach 360.000, nach Neuhof a.d. Zenn 120.000, nach Obernzenn  30.000 und nach Wilhelmsdorf 90.000 Euro. In der Allianz Burgbernheim erhalten Gallmersgarten, Illesheim und Marktbergel je 120.000 Euro und 240.000 Euro Diespeck Allianz "NeuStadt & Land". Der "Ortsverbund Mittlerer Aischgrund" wird mit je 30.000 Euro für Dachsbach und Münchsteinach sowie 90.000 Euro für Gerhardshofen gefördert.

nb

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