Rechte Freude kommt nicht auf

Wahlparty der Landkreis-Grünen: Uwe Kekeritz sieht seine Zeit als Abgeordneter als beendet an

26.9.2021, 23:30 Uhr
Uwe Kekeritz betont, dass das Ergebnis der Wahl der Auftrag sein, weiter zu kämpfen. 

Uwe Kekeritz betont, dass das Ergebnis der Wahl der Auftrag sein, weiter zu kämpfen.  © Claudia Lehner, NN

Gut ein Dutzend Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim hatten sich im Hinterzimmer des Café Utopia versammelt. Rechte Freude wollte nicht aufkommen, obwohl die Prognosen klar in Aussicht stellten, dass die Grünen wohl im Vergleich zur Bundestagswahl vor vier Jahren gewonnen hatten. Aber eben nicht so viel, wie erhofft.

Bei 13,8 Prozent lagen die Prognosen für Grünen als Uwe Kekeritz in Bad Windsheim eintraf. Für sich selbst schätzte er das Ergebnis eher pessimistisch ein. In den Bundestag würde er wohl nach zwölf Jahren in Berlin nicht mehr einziehen. Das Direktmandat zu erringen, war nicht mehr realistisch. Für einen Einzug über den Listenplatz hätten es laut Kekeritz mehr als 15 Prozent Stimmen für die Grünen sein müssen, danach sah es um 20.30 Uhr nicht aus. Bei 13,8 Prozent lagen die Hochrechnungen zu dieser Zeit. "Es müsste ein Wunder geschehen" erklärte Kekeritz und an Wunder glaube er nicht. Was er nun machen wolle? "Ich werde Philosoph", scherzte der 67-Jährige.

Allerdings macht er den Anwesenden auch noch einmal deutlich, dass man ja deutlich an Stimmen zugelegt habe. Man habe einen tollen Wahlkampf geführt. Und das Ergebnis sei klar der Auftrag weiterzumachen.

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