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Wolfgang Sperk reizt die politische Arbeit

44-Jähriger kandidiert für das Bürgermeisteramt - 13.12.2013 15:25 Uhr

Wolfgang Sperk kandidiert für das Amt des Obernzenner Bürgermeisters. © Helmut Meixner


„Wir wollen Wolfgang Sperk eine Plattform bieten, sich für das Amt des Ersten Bürgermeisters zu bewer­ben“, sagte Reinhard Blank, der die Nominierungsversammlung am Sonntagabend leitete. In geheimer Wahl entfie­len 33 der 37 abgegebenen Stimmen auf den Urphertshöfer Gemeinderat; drei Wahlberechtigte sprachen sich, bei einer Enthaltung, gegen den zwei­fachen Familienvater aus.

Sperk wurde 1969 in dem Obern­zenner Ortsteil Urphertshofen gebo­ren. Er besuchte die Grund- und Hauptschule in Obernzenn und legte in Bad Windsheim den qualifizieren­den Hauptschulabschluss ab. Nach einer Lehre als Kraftfahrzeug-Mecha­niker wechselte er 1989 ins Baugewer­be und arbeitete als Baggerfahrer. Dem Grundwehrdienst folgte eine Ausbildung zum Tiefbauvorarbeiter; der Beruf, den der Kandidat bis zum heutigen Tag ausübt.

Wolfgang Sperk stellt jedoch längst auch im Ehrenamt seinen Mann: Nach dem Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr im Jahr 1987 übernahm er 1996 das Amt des Ersten Kommandanten, das er nun schon fast 18 Jahre ausübt. Das Engagement des Bewerbers um den Chefsessel im Obernzenner Rathaus beschränkt sich nicht nur auf das Feuerwehrwesen: Sperk ist Mitglied bei der Krieger­und Soldatenkameradschaft Obern­zenn und Umgebung und gehört in Urphertshofen zum erweiterten Kir­chenvorstand.

Erfahrung als Gemeinderat

2008 zog Sperk als Vertreter der Bürgerliste Urphertshofen in den Obernzenner Gemeinderat ein. Auf­grund seiner fachlichen Qualifikatio­nen wurde er in den Bauausschuss be­rufen. „Der Reiz und das Interesse an der kommunalpolitischen Arbeit, aber auch die Tatsache, dass sich kein Mitglied des Gemeinderates für das Amt des Bürgermeisters aufstellen ließ, beinflussten meine Entschei­dung, zu kandidieren, maßgeblich“, sagte Sperk zu seiner Bewerbung als Bürgermeister.

Ausschlaggebend sind für ihn jedoch auch eine „gut funktio­nierende Gemeindeverwaltung sowie der Blick auf die Namen all jener Be­werber, die bereits von anderen Par­teien und Gruppierungen für das Ge­meindeparlament nominiert wurden“.

Vor allen Dingen auch fachlich qualifiziert sieht sich Sperk für eines der wichtigsten bevorstehenden Pro­jekte in der Gemeinde: dem Neubau der Kläranlagen. Vor unschönen Überraschungen sei man dabei zwar nicht gefeit, „doch ganz gleich, was kommt, die finanziellen Belastungen der Bürger müssen im Rahmen ge­halten werden“, ist Sperk überzeugt.

Einig waren sich Sperk und sein als Urphertshöfer Bürger ebenfalls bei der Versammlung anwesender Mitbewerber Markus Heindel in ei­nem Punkt: „Der Wahlkampf soll sachlich und fair bleiben, sodass man sich auch nach dem 16. März noch ins Gesicht schauen kann.“ 

Helmut Meixner

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