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Dienstag, 16.07.2019

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Zeugnisse für Legenden

Bei rauschender Ballnacht werden 61 Abiturienten des Stellergymnasiums in die große weite Welt entlassen. - 01.07.2019 11:18 Uhr

Die „Abivengers“ versammeln sich fürs Gruppenfoto auf der Bühne des Kur- und Kongress-Centers. © Foto: Helmut Meixner


Drei Mal 1,0 am Stellergymnasium: (von links) Melina Weltz, Vivien Serve und Meike Scheuenstuhl. © Foto: Helmut Meixner


Aufmunternde und ermutigende Worte, sich auf den Weg zu machen, gab es für die jungen Leute, deren Schullaufbahn zumeist am 11. September 2007 mit dem Eintritt in die Grundschule begann und am 28. Juni 2019 ihren krönenden Abschluss fand, im Kur- und Kongress-Center von Bad Windsheim reichlich. "Mit dem Bayerischen Abitur als dem wohl besten Rüstzeug in der Tasche, stehen ihnen künftig alle Möglichkeiten offen", merkte Landtagsabgeordneter und stellvertretender Landrat Hans Herold an. Bürgermeister Bernhard Kisch sprach vom Abiturzeugnis als einer Art "Türöffner", mahnte jedoch auch an, Verantwortung zu übernehmen. Pfarrer Helmut Spaeth ermutigte die jungen Leute dazu, den Spuren Abrahams zu folgen und den Blick, begleitet vom Segen Gottes, auf die Zukunft zu richten.

Einen Blick zurück gewährte Felix Schmeißer in seiner mit stürmischem Beifall bedachten Abi-Rede: Im Fokus waren die unvergesslichen Fahrten und Ausflüge, beginnend mit diversen Aufenthalten in Schullandheimen, dem obligatorischen Skilager in Hinterglemm, Bildungsfahrten nach Berlin und Weimar sowie dem "Sahnehäubchen", der feuchtfröhlichen Abschlussfahrt ins spanische Lloret de Mar.

Einen von der Statistik geprägten Rückblick auf zwölf Jahre Schülerdasein gewährten die Vorsitzende des Elternbeirates, Alexandra Horst, und Schulleiter Uwe Nickel. Die Rede war von etwa 3000 Pausenbroten und vielen Tonnen von Büchern, Heften und Arbeitsblätter, die im Ranzen den Weg zur Schule und zurück nahmen.

Das Ergebnis der Mühen: Das Abi-Zeugnis, ein gerade einmal 14 Gramm schweres Blatt Papier, das als eine Art "Hochrechnung" die Leistungen eines nun endenden Lebensabschnittes bescheinigt. Den anerkennenden Worten folgte mit der Zeugnisvergabe durch Uwe Nickel, der von den beiden Oberstufenkoordinatoren Birgit Markmann und Hartmut Mitländer unterstützt wurde, der krönende Abschluss. Der Gesamtnotendurchschnitt von 2,33 – und das trotz der kniffligen Matheprüfung – konnte sich sehen lassen und wich letztendlich nur geringfügig von den Ergebnissen früherer Jahre ab. Dass es zu meistern war, belegten, allen voran die Jahrgangsbesten Meike Scheuenstuhl, Vivien Serve und Melina Weltz mit ihrem Schnitt von 1,0. Nadja Seitz kam auf 1,2.

Überreicht wurden zudem zahlreiche Ehrenpreise: Clara Schmieg erhielt als Beste ihres Faches eine einjährige Mitgliedschaft der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Melina Weltz erhielt für herausragende Leistungen in Latein die Goldene Ehrennadel des Altphilologen-Verbandes. Moritz Malcher und Jan Weidt erhielten von Professor Dr. Hermann Heidrich den vom Rotary Club Rothenburg ausgelobten Sozialpreis. Mit Ehrungen überhäuft wurde Vivien Serve: Die Einser-Abiturientin bekam den Preis der deutschen Mathematiker-Vereinigung, den der Physikalischen Gesellschaft und auch den Förderpreis der Naturhistorischen Gesellschaft. 

HELMUT MEIXNER

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