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Sonntag, 05.07.2020

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Andreas Schwarz: Landratskandidat für den Landkreis Bamberg

Andreas Schwarz © privat


Name:

Andreas Schwarz


Alter:

55


Beruf:

Mitglied des Deutschen Bundestages


Wohnort:

Strullendorf


Partei:

SPD


Liste:

05


E-Mail:

a.schwarz@spd-bamberg-land.de

Website

https://www.spd-schwarz.de/



Mit mir an der Spitze werden sich in den nächsten sechs Jahren diese drei Dinge als erstes ändern:

Die letzten sechs Jahre waren von Stillstand und ausruhen auf guten Wirtschaftsdaten geprägt. Sechs weitere solche Jahre wären gefährlich für die Entwicklung unserer Region. Ganz oben auf der Tagesordnung steht der Erhalt der Arbeitsplätze in unserer Region. Michelin sollte ein Warnschuss sein, dass wir hier einiges politisch versäumt haben. Da hilft der Belegschaft auch kein schnelles politisches Abwicklungsmanagement des amtierenden Landrates. Wir müssen den Umbau der Arbeitswelt gemeinsam mit den Menschen gestalten. Unsere Region ist geprägt von der Autozulieferindustrie. Die Umgestaltung wegen Klima-, Mobilitäts-, Digitalwende wird ein Kraftakt für die Region. Dazu benötigen wir Fördergelder, Forschungs- und Technologieeinrichtungen. Hier kann mein Berliner Netzwerk von großem Nutzen für den Landkreis sein. Bezahlbarer Wohnraum ist in den Gemeinden mit Stadtnähe ein großes Thema. Mit der Gewo-Bau haben wir ein Instrument, endlich auf dem Wohnungsmarkt aktiv zu werden. Man muss einfach nur tun und sich darum kümmern. Natürlich brauchen wir dazu auch schnelle Genehmigungsverfahren. Beim ÖPNV müssen wir zunächst die Lücken im Landkreis schließen und die Taktung einzelner Linien erhöhen. Zentrale ÖPNV-Stationen an Bahnhöfen und kommunalen Zentren (zentraler Omnibusbahnhof in Bamberg) sind erforderlich und eine bessere Abstimmung zwischen den Verkehrsträgern zu erreichen. Unser Radwegenetz darf nicht nur touristischen Zwecken dienen, sondern muss eine günstige Alternative bieten, schnell auf die Arbeit oder zum Einkaufen zu gelangen. Die medizinische Versorgung auf dem Land kann man durch mobile Arztpraxen ergänzen. Wir brauchen im ersten Schritt mindestens 200 zusätzliche Plätze für die Tages- und Kurzzeitpflege und kein neues Bierkulturzentrum für 40 Mio Euro. Die Energiewende kann auch im Landkreis Bamberg gelingen. Dazu brauchen wir aber mehr Unterstützung der Regionalwerke oder einen strukturellen Neustart.

Das größte Ärgernis in meiner Gemeinde/Stadt/in meinem Landkreis ist…

Gefährlich ist der Sillstand im Landkreis Bamberg und das Ausruhen auf guten Wirtschaftsdaten. Es ist schade, wenn man die Region nur auf Bier reduziert. Wir können mehr als hervorragendes Bier brauen. Das Potential der Region, von der Landwirtschaft, Handwerk und Industrie muss man entwickeln und nutzen. Von nichts kommt nichts. Aber, ich will mich nicht über Probleme ärgern, sondern sie lösen. Erkennen, kümmern und anpacken ist die Devise.

Dafür würde ich auf der Straße demonstrieren:

Für die Demokratie und die Menschenrechte unseres Grundgesetzes und für Frieden!

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