Montag, 12.04.2021

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Auto als Rammbock: Zwei Männer nach Juwelier-Einbruch vor Gericht

Tatverdächtige sollen mehrere Einbrüche in Schmuckläden geplant haben - 09.03.2021 07:42 Uhr

Nach einem filmreifen Einbruch in ein Bamberger Juweliergeschäft stehen ab Dienstag (10 Uhr) zwei Männer vor Gericht. Sie sollen mit einem gestohlenen Auto rückwärts in ein Schaufenster gefahren sein und Schmuck im Wert von mehr als 750.000 Euro erbeutet haben.


Juwelier als dreifaches Opfer: Was steckt hinter den Verbrechen in Bamberg?


Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern vor, mit zwei Unbekannten mehrere Einbrüche in Schmuckläden geplant zu haben. Im Januar 2019 nutzte die Bande demnach ein Auto als Rammbock, schlug Vitrinen ein und erbeutete Uhren sowie Schmuck. Mit einem anderen gestohlenen Fahrzeug sollen sie geflüchtet sein.

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Bamberg: Einbrecher fuhren 2019 mit SUV in Juweliergeschäft

Schon im Januar 2019 fuhren vier Männer mit einem gestohlenen Geländewagen rückwärts in die Eingangstür eines Bamberger Juwelierladens. Dann brachen sie die Vitrinen auf und entwendeten Uhren und Schmuck im Wert von wohl einer Millionen Euro. Die Polizei fahndete mit einem Polizeihubschrauber nach den Tätern und bat die Bevölkerung um Hinweise.


Weiterer Einbruch erst vor wenigen Monaten

Einer der Angeklagten soll die Masche noch einmal im November 2019 bei einem anderen Juwelier in Bamberg probiert haben. Mit zwei Mittätern soll er mehrmals erfolglos gegen die Tür des Ladens gefahren sein, bevor die Bande ohne Beute mit einem zweiten Wagen floh.

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Einbruch bei Bamberger Juwelier: BMW durchbricht Schaufenster

Mehrere maskierte Einbrecher fuhren am Freitagmorgen mit einem schwarzen BMW durch das Schaufenster eines Bamberger Juweliers. Mit ihrer Beute sind sie nun auf der Flucht. Der Juwelier wurde bereits 2019 Zeil von Einbrechern. Auch damals gelangten die Täter mit Hilfe eines Autos in das Geschäft.


Erst vor zwei Monaten kam es erneut zu einem solchen Einbruch in Bamberg - wieder mit einem Auto, wieder bei demselben Juwelier wie zwei Jahre zuvor. Einen direkten Zusammenhang zwischen den Taten gebe es aber nicht, erklärte ein Polizeisprecher. Die beiden Verdächtigen im neuen Fall kämen für den ersten Einbruch nicht in Frage.

dpa

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