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Bamberg: Zahl der Corona-Impfungen nimmt Fahrt auf - diese Woche 7.000 Termine geplant

Gleichzeitig steigt der Anteil der Mutationen - 13.04.2021 18:49 Uhr

Die Corona-Impfungen in der Region Bamberg nehmen Fahrt auf.

20.01.2021 © Laci Perenyi / Imago images


Seit April nehmen die Liefermengen von Impfdosen zu, was sich auch in der Region Bamberg bemerkbar macht: „Seit dem vergangenen Wochenende wird an sieben Tagen die Woche im Impfzentrum Bamberg geimpft. Diese erfreuliche Entwicklung mit 1.000 Terminen für den heutigen Dienstag ist möglich, weil sich die Impfstofflieferungen auf hohem Niveau einpendeln“, so Bambergs OB Andreas Starke (SPD).


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Landrat Johann Kalb (CSU) rechnet mit steigenden Impfzahlen: „Zusammen mit den dezentralen Impfungen im Landkreis können wir diese Woche so auf 7.000 Erstimpfungen kommen.“ Nach dem gestrigen Stand kam es bisher zu 28.354 Erstimpfungen in Stadt und Landkreis Bamberg. Die Zahl der Zweitimpfungen beträgt 15.044. Die Impfquote ohne die Impfungen in Hausarztpraxen liegt somit bei etwa 12,6 Prozent.

Keine AstraZeneca-Impfungen für Unter-60-Jährige

Kalb und Starke rufen die Über-80-Jährigen sowie jene, die zuhause gepflegt werden, dazu auf, sich beim Impfzentrum oder beim Hausarzt zu melden, falls sie sich noch nicht für einen Impftermin registriert haben. Ansonsten schreite die Impfung der Prio-Gruppe 2, angeführt von den Über-70-Jährigen, voran.

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In manchen Kommunen, wie etwa in Hof, finden auch Anmeldungen für AstraZeneca-Impfungen für Unter-60-Jährige statt. Auf Nachfrage erklärte Frank Förtsch vom Landratsamt Bamberg, dass dieser Schritt in Bamberg aktuell kein Thema sei. Nach seinen Angaben gebe es nach wie vor ausreichend Personen in der Prio-Gruppe 2, die mit AstraZeneca geimpft werden wollen.

Weitere Schnelltestzentren in Planung

Ferner will die Stadt Bamberg die Schnelltestinfrastruktur ausbauen. Vier weitere große Testzentren seien in Planung: im Bereich der Park&Ride-Parkplätze Würzburger Straße, Kronacher Straße und Heinrichsdamm sowie im Eingangsbereich des Erlebnisbades „Bambados“ an der Pödeldorfer Straße.


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Ein mobiler Schnelltestbus soll ab dem 15. April in Bambergs Stadtteilen bürgernahes Schnelltesten ermöglichen. Für den Landkreis plant Landrat Kalb ebenso einen solchen Bus.

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Impfungen und Schnelltests geben den Verantwortlichen Hoffnung auf ein Ende des Lockdowns. Das Infektionsgeschehen bereitet jedoch weiterhin Kopfschmerzen: Falls der Inzidenzwert im Landkreis morgen zum dritten Mal in Folge die Grenze von 100 überschreiten sollte, treten ab Freitag neue Beschränkungen in Kraft.

Corona-Mutationen breiten sich aus

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Nichtsdestotrotz weisen die Leitungen der Kliniken darauf hin, dass die Auslastung der Intensivbetten mit Corona-Infizierten nach wie vor hoch sei. Dies hänge auch mit Zubelegungen aus anderen Landkreisen zusammen.

Insgesamt befinden sich 40 Personen im Klinikum Bamberg und den beiden Kliniken der Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises - 15 davon auf den jeweiligen Intensivstationen. Im Gegensatz zum Beginn der Pandemie handele es sich dabei nicht mehr nur um vorwiegend ältere Menschen.

Felix Schwarz

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