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Mittwoch, 23.09.2020

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Corona-Krise: Wie geht es Bambergs Startups?

IGZ und LAGARDE1 sprachen mit Unternehmern - 03.08.2020 20:44 Uhr

Die beiden Netzwerkmanager Max Dahmer und Katharina Kroll vor dem IGZ Bamberg.

© Lagarde 1


Die Corona-Pandemie stellt nicht nur ein gesundheitliches Risiko dar, sondern gefährdet auch die wirtschaftliche Existenz von Unternehmen. Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr mit einem Rückgang der Wirtschaftsleitung um 6,3 Prozent. Zwar befindet sich die deutsche Wirtschaft in einem Aufholprozess, doch von einer Kapazitätsauslastung sind die Firmen in vielen Branchen noch weit entfernt.

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Besonders Selbstständige und kleine Unternehmen ohne allzu große Rücklagen müssen gerade kämpfen. Wie genau sich die Krise auf die Wirtschaft auswirken wird, bleibt noch offen. Das IGZ Bamberg (Zentrum für Innovation und neue Unternehmen) und LAGARDE1 (Zentrum für Digitalisierung und Gründung) untersuchten in den vergangenen Wochen, wie die Bamberger Startup-Szene die Situation meistert.

Katharina Kroll, Netzwerkmanagerin bei LAGARDE1, informierte die Stadt Bamberg über die Gespräche mit Gründerinnen und Gründern: „Wirtschaftlich spüren aktuell nicht alle große Auswirkungen, aber man weiß auch nicht, was die nächsten Monate noch passieren wird“. Ob manche Startups Insolvenz anmelden müssen, sei noch völlig unklar. Immerhin habe das IGZ den Mietern ein Stundungsangebot gemacht, auf welches kein einziges Unternehmen zurückgriff.

Zehn knifflige Fragen über Bamberg

© Pixabay

Frage 1/10:

Woher stammt der Name Bamberg?

Der Name Bamberg geht auf das ostfränkische Geschlecht der Babenberger zurück. In den ersten schriftlichen Nennungen um das Jahr 960 rum, wird Bamberg auch Babenberg genannt.

Frage 2/10:

Worum geht es beim Bierkrieg?

Beim Bierkrieg wollten die Bamberger Brauereien im Jahr 1907 den Preis für eine Halbe Bier von 10 auf 11 Pfennig erhöhen. Das führte dazu, dass mehrere Wirte in den Bierstreik und verkauften günstigeres Bier aus Forchheim. Die Erhöhung wurde deshalb zurückgenommen.

Frage 3/10:

Wie viele Menschen wurden in Bamberg als Hexer verbrannt?

Bamberg gilt als Hochburg der Hexenverfolgung. Während der Verfolgungswelle im 17. Jahrhundert wurden ca. 900 bis 1000 Hexen und Magier getötet. Das war damals knapp jeder zehnte Einwohner Bambergs.

Frage 4/10:

Seit wann ist Bamberg Weltkulturerbe?

Frage 5/10:

Wann wurde der Bamberger Dom erbaut?

Im Jahr 1012 ist der erste Bamberger Dom geweiht worden. Grundsteinlegung war bereits im Jahr 1004. Im Jahr 1081 brach ein großes Domfeuer aus, 1087 wurde er wiederaufgebaut, bevor 1185 erneut ein Feuer ausbrach und der Dom abgerissen werden musste. Im Jahr 1237 wurde der heutige Dom fertiggestellt.

Frage 6/10:

Auf wie vielen Hügeln ist die Stadt Bamberg gebaut?

Sieben Hügel sind richtig: Deswegen trägt Bamberg auch den Spitznamen "Fränkisches Rom".

Frage 7/10:

Wie viele Einwohner hat Bamberg?

Bamberg weist etwa 77.000 Einwohner auf (2019). Damit ist die Stadt an der Regnitz die größte Stadt in Oberfranken.

Frage 8/10:

Wann war das schlimmste Hochwasser in Bamberg?

Das größte Hochwasser ereignete sich wohl am 27. Februar 1784. Viele Häuser am Ufer im Mühlenviertel fielen ihm zum Opfer. Auch die Brücken wurden stark beschädigt.

Frage 9/10:

Welcher Philosoph war Chefredakteur der Bamberger Zeitung?

Hegel wurde 1807 Chefredakteur der Bamberger Zeitung. Jedoch geriet er in Konflikt mit dem bayerischen Pressegesetz. 1808 verließ Hegel ernüchtert die Stadt in Richtung Nürnberg.

Frage 10/10:

Wie heißt ein erfolgreiches Orchester aus Bamberg?

Das Magazin Cicero zählte die Bamberger Symphoniker in der Ausgabe vom Januar 2014 zu den „Aufsteigern des Jahres“, und die Zeitschrift Docus hatte im Januar 2009 die Bamberger Symphoniker unter den zehn führenden Symphonieorchestern Deutschlands auf Rang 6 gelistet.

© Pixabay

Lust auf ein weiteres Quiz?

Dann hier entlang!

Manche Startups befänden sich nach wie vor entweder komplett oder zeitweise im Home-Office. Ein Startup ging sogar so weit, einen angemieteten Büroraum im IGZ zu kündigen. Sorgen um Leerstand bestünden allerdings keinesfalls: Andere Startups nutzten sofort die Gunst der Stunde und mieteten sich noch einen Raum dazu – eine Vergrößerung war also auch in der Corona-Krise möglich.

LAGARDE1 äußert zudemim Internet Kritik am Rettungsschirm der Bundesregierung. Für den Großteil der Gründerszene gäbe es noch keine passenden Hilfen, da diese oftmals die Bedingungen für die Kredite nicht erfüllten. Insbesondere sollten aus der Sicht von LAGARDE1 Startups ohne Risiko- und Wagniskapital stärker gefördert werden.

Felix Schwarz

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