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Montag, 20.05.2019

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Er hatte Waffen und Rauschgift: Bamberger Dealer in U-Haft

Notruf verhinderte Eskalation - Mann war gewaltbereit - 18.01.2019 13:00 Uhr

Diese Gegenstände stellte die Polizei bei dem Mann aus dem westlichen Landkreis Bamberg sicher.


Laut der Polizei Bamberg-Land und der Staatsanwaltschaft Bamberg haben Beamte bereits im September letzten Jahres einen 37-Jährigen Mann aus dem westlichen Landkreis Bamberg festgenommen. Seit Oktober sitzt er wegen wegen mehrerer Delikte in Untersuchungshaft. Er muss sich wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Trunkenheit im Verkehr, Betäubungsmittelhandel und Verstößen nach dem Waffenrecht verantworten.

Ein Notruf an einem Sonntagnachmittag im September 2018 alarmierte eine Streife der Polizeiinspektion Bamberg-Land und der Verkehrspolizei Bamberg. Der betrunkene, unter Betäubungsmitteleinfluss stehende Randalierer wollte auf seinem Fahrrad flüchten als die Beamten eintrafen. Aber bereits nach 200 Metern konnten ihn die Polizisten auf einem Feldweg einholen und festnehmen. Ein Alkoholtest ergab 1,68 Promille bei dem Beschuldigten. Zudem gab er zu, Marihuana konsumiert zu haben. Die Beamten veranlassten eine Blutprobe bei ihm. Scheinbar wollte der Tatverdächtige einem Familienmitglied mit einem Knüppel auf den Kopf schlagen.

Mann war gewaltbereit

Während die Beamten die Anzeige aufnahmen, fanden sie in seiner Wohnung rund 200 Gramm Marihuanablüten, neun Gramm Haschisch und andere Stoffe. Außerdem konnten sie Gegenstände feststellen, die zum Dealen benötigt werden. Mehrere Stichwaffen, unter anderem ein Dolch, sowie ein verbotener Wurfstern und eine scharfe Patrone hatte sich der Mann ebenfalls griffbereit zurecht gelegt. 

Der Beschuldigte musste zunächst ins Krankenhaus, da er sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Nach seiner Entlassung wurde er dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Er erließ einen Haftbefehl und ordnete eine sofortige Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt an.


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ikö

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