Dienstag, 21.01.2020

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Mit fast 200 km/h: Betrunkener rammt Reisebus auf der A73

Die 50 Businsassen und der Autofahrer kamen mit dem Schrecken davon - 07.12.2019 14:08 Uhr

Mit dem Schrecken kamen am Samstagfrüh 50 Businsassen davon: Die Skifahrer wollten zu einem Tagesausflug in den Süden fahren, als der Unfall auf der A73 bei Strullendorf geschah. Kurz vor der Zeegenbachtalbrücke setzte ein hinter dem Bus fahrender Mercedesfahrer zum Überholmanöver an - und das mit circa 200 km/h.

Als der 45-jährige Fahrer realisierte, dass seine Geschwindigkeit für das Manöver völlig unangepasst war, versuchte er, noch zu bremsen. Trotz eines eingeleiteten Bremsmanövers konnte er allerdings ein frontales Auffahren ins Heck des Busses nicht mehr verhindern.

Mit 2,2 Promille am Steuer

Während der total demolierte Mercedes auf der rechten Fahrspur liegen blieb, konnte der Reisebus noch eigenständig am Standstreifen anhalten. Die Insassen und der Busfahrer blieben unverletzt. Obwohl auch der Autofahrer unverletzt blieb, ging es für ihn danach dennoch ins Klinikum Bamberg: Denn bei einem Alkotest stellten die Beamten der Bamberger Autobahnpolizei fest, dass er sich mit fast 2,2 Promille hinter das Steuer gesetzt hatte.

Seinen Führerschein musste er abgeben. Neben einer Geldstrafe wird der Bamberger auch noch auf dem Gesamtschaden des Unfalls von circa 25.000 Euro sitzen bleiben. Der Reisebus konnte seine Fahrt danach fortsetzen. Die Skifahrer kamen laut Polizei "noch rechtzeitig auf die Piste".


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mch

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