Zu Besuch bei Till Mayer: Zwischen Sammelstücken und Fotografie

23.11.2014, 18:44 Uhr
Till Mayer ist Fotograf und Journalist aus Leidenschaft. Der 42-Jährige reist in Krisengebiete und berichtet jenseits der Schlachtfelder. Wir haben ihn privat getroffen und über Reisen, Fotografie und Sammelleidenschaften gesprochen.
1 / 5

Till Mayer ist Fotograf und Journalist aus Leidenschaft. Der 42-Jährige reist in Krisengebiete und berichtet jenseits der Schlachtfelder. Wir haben ihn privat getroffen und über Reisen, Fotografie und Sammelleidenschaften gesprochen. © Judith Brosel

2 / 5

"Für meine Berichterstattung reise ich sehr viel, ich verwende meinen ganzen Jahresurlaub dafür. Wenn ich aber mal zu Hause bin, mache ich mir immer wieder gerne mal eine Tasse Tee. Die Kanne hier mag ich wirklich gerne, sie hält den Tee ewig warm. Die Schale habe ich einmal von einem Iraker geschenkt bekommen, mit dem ich einen Image-Film gedreht habe. Ich wusste nie sicher, was er als Mensch von mir hält. Am Ende unserer Zusammenarbeit hat er mir dann die Schale geschenkt, dann wusste ich, dass er mich auch als Mensch schätzt." © Judith Brosel

3 / 5

"Ich bringe von Reisen immer Limonaden-Flaschen mit. Ich finde, irgendwie sehen die ein bisschen aus wie Vasen. Viele davon würden sich auch hier in Deutschland bestimmt gut verkaufen. Außerdem wird es diese vielen verschiedenen Limonaden-Sorten auf der Welt bestimmt auch irgendwann gar nicht mehr so geben, wenn die großen Konzerne alles aufgekauft haben." © Judith Brosel

4 / 5

"Ich sammle Schilder. Viele Schilder werden ja heute nur noch bedruckt und das hängen sich die Leute dann auf – das kann ich überhaupt nicht verstehen. So ein Schild, das muss doch etwas erlebt haben, muss Abnutzungsspuren haben, soll etwas transportieren." © Judith Brosel

5 / 5

"Ich finde, wenn man in fremde Länder reist, sollte man dort immer auch die Küche ausprobieren. Das sagt viel aus über das Land. Ich esse total gerne asiatisch. Leider gibt es in Bamberg einfach keinen richtig guten Chinesen, oder besser gesagt, habe ich noch keinen gefunden." © Judith Brosel