Oberleitungsschaden mit Knall

Bei 40 Grad: 470 Gäste sitzen stundenlang in ICE aus Nürnberg fest

Angela Ast

E-Mail

21.6.2022, 18:10 Uhr
Grund für den Vorfall war offenbar ein Oberleitungsschaden. Laut einem Fahrgast war sogar ein Knall zu hören.

© NEWS5 Grund für den Vorfall war offenbar ein Oberleitungsschaden. Laut einem Fahrgast war sogar ein Knall zu hören.

Es war eine wahre Tortur für die rund 470 Fahrgäste eines ICE. Der Zug war von Nürnberg aus Richtung Berlin unterwegs und blieb kurz nach dem Bahnhof Forchheim liegen, so die Informationen von News5. Der Grund war offenbar ein Oberleitungsschaden - und laut einem Fahrgast war sogar ein lauter Knall zu hören, als die Oberleitung riss.

Der Zug stand dann rund drei Stunden auf der Bahnstrecke. Da zum Zeitpunkt des Zwischenfalls eine Außentemperatur von fast 30 Grad herrschte, stieg auch die Temperatur im Zug an: Der Fahrgast berichtet von bis zu 40 Grad.

Nach einiger Zeit konnte der ICE dann mit einer Diesellok zurück in den Bahnhof Forchheim gebracht werden. Dort wurden die 470 Fahrgäste evakuiert. Vor Ort wurden die Personen mit Getränken versorgt. Aufgrund des Zwischenfalls kam es zu zahlreichen Verspätungen und Ausfällen auf der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bamberg.

Verwandte Themen