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Beifahrer in Oberpfalz erschossen: War es ein Jagdunfall?

In der Nähe des Tatortes waren mehrere Jäger auf "Erntejagd" - 14.08.2018 09:39 Uhr

An dieser Stelle in Nittenau ist das Unglück am Sonntag passiert. Der Beifahrer des Mannes starb infolge der Schussverletzung. © News 5/ Auer


Am Sonntag starb ein 47-Jähriger, nachdem er während der Autofahrt von einem Projektil getroffen worden war. Er ist nach Angaben der Polizei vermutlich Opfer eines Jagdunfalls geworden. "Die Obduktion hat ergeben, dass der Mann durch ein Projektil aus einem Gewehr getötet wurde", sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Weitere Details nannte die Polizei zunächst nicht. "Es gibt Erkenntnisse, die für einen Jagdunfall sprechen."

Der Mann war am Sonntag während einer Autofahrt auf dem Beifahrersitz eines Autos plötzlich zusammengesackt. Zuvor war die Fensterscheibe zerborsten. Der 61 Jahre alte Fahrer des Wagens hatte vergeblich versucht zu helfen.

In der Nähe des Einsatzortes an der Bundesstraße 16 waren mehrere Jäger unterwegs. Diese würden aktuell noch vernommen, hieß es. Ob es einen Zusammenhang zwischen dem Schuss und der Jagd gebe, sei derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Nach Ansicht der Jagdvereinigung Nittenau ist der 47-Jährige von einem Querschläger getroffen worden. 

"Es muss ein tragischer Unfall während einer Erntejagd gewesen sein", sagte der Vorsitzende Otto Storbeck der Passauer Neuen Presse (Dienstag). Bei dieser Jagd-Variante umstellen die Jäger ein Feld, in dem Wildtiere nach Nahrung suchen. "Wenn man keinen Kugelfang hat, dann schießt man auch nicht", so Storbeck weiter. Polizei und Staatsanwaltschaft wollten am Dienstagnachmittag den aktuellen Stand der Ermittlungen bekannt geben.

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dpa E-Mail

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