Sonntag, 08.12.2019

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Beißender Gestank in Eschenbach: Ursache geklärt

Nach Analyse des Bayrischen Kriminalamtes keine gesundheitliche Gefährdung - 12.03.2019 18:17 Uhr

Ätzender Gestank sorgt für stundenlange Evakuierung eines Wohnblocks. Inzwischen konnte die Geruchsursache geklärt werden. © NEWS5 / Masching


Als eine Familie am Montag in ihre Wohnung in Eschenbach in der Oberpfalz zurückkehrte, wurde sie von einem beißenden Geruch überrascht, dessen Herkunft sich aber nicht herausfinden ließ. Sofort alarmierte sie die Polizei. "Wir konnten eine Gefahr nicht ausschließen, es wurden also rund 30 Bewohner der insgesamt drei Wohnblöcke evakuiert", erklärte ein Sprecher der örtlichen Polizeistelle gegenüber nordbayern.de

Zahlreiche Tests wurden vor Ort durchgeführt, um die Usache des Geruchs herauszufinden. Dabei bekamen die Helfer sogar Unterstützung aus Grafenwöhr: Kampfmittelexperten der US-Army führten vor Ort ebenfalls Analysen durch, doch lange Stunden konnte niemand herausfinden, welche Substanz den Geruch auslöste.

Mittlerweile ist der Einsatz abgeschlossen: Nach Angaben des Bayrischen Landeskriminalamtes handelt es sich bei der aggressiv riechenden Substanz um Buttersäure, von der keine gesundheitliche Gefährdung ausgeht.

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Bewohner evakuiert: US-Spezialisten in der Oberpfalz im Einsatz

Als sie am Montag nach Hause kam, stellte eine Familie in ihrer Wohnung in Eschenbach in der Oberpfalz einen extrem aggressiven Geruch fest. Die Feuerwehr fand Spritzer an den Wänden in der Wohnung, konnte aber nicht herausfinden, um was es sich bei dem Stoff handelt. Auch Spezialisten der US-Army aus Grafenwöhr kamen zur Hilfe, fanden die Ursache jedoch ebenfalls nicht. Auch am Dienstag sind sechs Wohnungen in dem Haus nach wie durch die Polizei versiegelt.



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hbl

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