Freitag, 28.02.2020

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Blutspuren im Autowrack: Große Suchaktion im Reichswald

Auch ein Hubschrauber und die Rettungshundestaffel waren im Einsatz - 10.02.2020 20:18 Uhr

Zum Einsatz kamen unter anderem ein Hubschrauber, Kräfte der Diepersdorfer Feuerwehr und die Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes. Ein Verletzter fand sich tatsächlich, allerdings nicht im Reichswald in hilfloser Lage, wie zunächst befürchtet: Die Polizei traf den 27-Jährigen, der mutmaßlich mit dem New Beetle gefahren war, zu Hause in seiner Wohnung in Nürnberg an.

Der Mann zeigte sich nach Angaben der Beamten "unkooperativ und äußerte sich nicht zu möglichen, weiteren Insassen oder zum Unfallhergang".

Durch die Luft geschleudert

Bisher steht fest, dass der VW des jungen Mannes aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern geriet, über die Böschung in die Luft katapultiert wurde und schließlich, etwa 20 Meter weiter, auf der Seite zum Liegen kam. Spaziergänger fanden das beschädigte Auto am Sonntagvormittag; sie verständigten daraufhin die Polizei.

Am New Beetle waren keine Kennzeichen mehr angebracht, außerdem liefen Betriebsmittel aus, die durch die Feuerwehr abgebunden werden mussten. Der Schaden an dem Fahrzeug beläuft sich auf etwa 8000 Euro, es hat damit nur noch Schrottwert.

Die Laufer Polizeiinspektion bittet nun um Hinweise: Wer hat in der Nacht auf Sonntag oder noch am Sonntag den Unfall beobachtet? Gab es noch weitere verletzte Personen? Zeugen können sich telefonisch unter 09123/94070 melden.

Gegen den 27-jährigen Tatverdächtigen wird wegen Unfallflucht und Bodenverunreinigung ermittelt.

Andreas Sichelstiel

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