18°

Mittwoch, 19.06.2019

|

Brandanschlag in Vorra: Kommt es doch zum Prozess?

Staatsanwaltschaft pocht auf Verfahren gegen die Verdächtigen - 23.01.2017 06:00 Uhr

Bei dem Anschlag in Vorra auf das damals noch geplante Flüchtlingsheim waren auch Hakenkreuze an die Wand geschmiert worden. © dpa


Anfang voriger Woche hatte das Landgericht Nürnberg-Fürth die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen zwei Verdächtige abgelehnt. Dem Gericht war die Beweislast gegen die Männer zu dünn, die Ende 2014 Feuer gelegt haben sollen, um Baumängel bei der Renovierung des Gebäudes zu vertuschen.  Die Taten allerdings bestreiten sie.

Bilderstrecke zum Thema

Feuer und Hass: Geplante Flüchtlings-Unterkünfte brannten

Drei geplante Flüchtlingsunterkünfte haben Mitte Dezember 2014 in Vorra (Nürnberger Land) gebrannt. An einem Anbau waren rechtsradikale und fremdenfeindliche Schmierereien angebracht worden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.


Mit dieser Gerichtsentscheidung ist die Staatsanwaltschaft nicht einverstanden: Sie legte, um zunächst die Frist zu wahren, Beschwerde ein. Eine Begründung folge nach dem Studium der Gerichtsakten, hieß es. Bleibt es bei der Beschwerde, müsste das Oberlandesgericht entscheiden. Am Ende könnte es doch noch zum Prozess vor dem Landgericht kommen. 

mz

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Vorra, Vorra