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Brose Bamberg zieht ins Pokal-Halbfinale ein

In Braunschweig zeigen die Oberfranken ein starkes Spiel - 14.12.2019 19:57 Uhr

Bamberg darf jubeln - nach dem Sieg in Braunschweig ziehen die Franken ins Pokal-Halbfinale ein. © Nicolas Armer/dpa


Zuletzt war etwas Sand im Getriebe bei Brose Bamberg. Zwei Niederlagen in der Liga folgten dann auch noch zwei sieglose Spiele in der Champions League. Erst waren Würzburg und Oldenburg zu stark für die Bamberger, dann setzte es Niederlagen gegen Teneriffa und Nymburk. Besonders im letzten Viertel taten sich die Franken in den vergangenen Wochen auffällig schwer, verspielten selbst zweistellige Führungen in den Schlussminuten ohne ersichtlichen Grund. "Für uns ist wichtig, dass wir es endlich schaffen, unser Spiel konstant über 40 Minuten aufs Parkett zu bringen", mahnte Coach Roel Moors.

Das Pokalspiel bei den Basketball Löwen Braunschweig bot eine gute Gelegenheit, diesen Vorsatz in die Tat umzusetzen. Immerhin warten die Niedersachsen, in der Liga-Tabelle derzeit auf Rang zehn notiert, ebenfalls seit vier Spielen auf einen Sieg. Titelverteidiger Bamberg trat zu Beginn der Partie selbstbewusst auf. Bereits im ersten Viertel gelang es den Oberfranken, dem Duell ihren Stempel aufzudrücken. Allerdings blieb Braunschweig gefährlich, erkämpfte sich zu Beginn des zweiten Spielabschnitt sogar eine 20:16-Führung. Vor der Halbzeit spielten die Gäste ihre Klasse und Routine jedoch immer besser aus und lagen zur Hälfte der Partie mit 38:28 bereits recht deutlich in Führung.

Sengfelder macht den Sieg klar

Das verleitete die Brose-Boys aber offenbar dazu, es in Sachen Konzentration sträflich schleifen zu lassen. Paris Lee, Tre McLean und Retin Obasohan vergaben nacheinander ihre Korbchancen, sodass die in dieser Phase deutlich treffsichereren Braunschweiger sogar kurzzeitig wieder mit 43:42 vorne lagen. Doch im Unterschied zu den Spielen zuvor dauerte die Schwächephase des Team von Roel Moors nicht lange genug, um dem Gegner eine ernsthafte Siegchance einzuräumen.

Zu verdanken war das auch dem überragenden Christian Sengfelder. Der 22-Jährige war Topscorer der Bamberger und wusste auch defensiv zu überzeugen. Seine zwei erfolgreichen Dreierwürfe vier Minuten vor dem Ende sorgten außerdem dafür, dass Braunschweig die Gäste trotz einer Kraftanstrengung nicht mehr entscheidend gefährden konnte. Entsprechend zufrieden können die Bamberger die Heimreise antreten. Am 12. Januar findet das Halbfinale statt, der Gegner steht noch nicht fest.

Löwen Braunschweig - Brose Bamberg 69:80 (13:16, 15:22, 18:18, 23:24)
Topscorer Bamberg:
Christan Sengfelder (22 Punkte)
Topscorer Braunschweig: Lucca Staiger (14 Punkte)

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