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Chihuahua blutig geschlagen: Tierquäler aus Selb vor Gericht

Die Polizisten trafen nach der Alarmierung nur ein Kind und einen blutenden Hund an - 12.07.2019 10:20 Uhr

Ein 37-Jähriger soll in Selb (Landkreis Wunsiedel) auf seinem Balkon einen Hund geschlagen haben, bis dieser laut jaulte und eine Nachbarin auf den Plan rief. Der Vorfall ereignete sich bereits im April, wie die Frankenpost berichtet. Demnach sollen einige weitere Zeugen auf die Tierquälerei aufmerksam geworden sein. Die alarmierten Polizeibeamten hätten allerdings nur einen am Kopf blutenden Chihuahua und ein Kind in der Wohnung des Mannes angetroffen.

Wenig später sei er zurückgekommen und hätte die Misshandlung des Hundes nicht abgestritten, sondern mit dem bepinkelten Sofa begründet, so die Lokalzeitung.

Nun steht der Selber wegen Tierquälerei vor Gericht. Zudem stellte man rund 11 Gramm Marihuana bei ihm sicher. Somit muss sich der Mann zudem wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Aufgrund einer verspäteten Anzeige sei das Tier erst einige Wochen nach dem Vorfall untersucht worden. Dieser konnte keine Angaben über den Zeitpunkt der festgestellten Verletzungen, eine Narbe und ein gebrochener Schwanz, mehr machen. Der Prozess gegen den 37-Jährigen wird fortgesetzt.


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vek

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