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Christkindlesmarkt-Bilanz: Polizei nahm drei Besucher fest

Obwohl der Glühwein wieder in Strömen floss, kam es kaum zu Konflikten - 21.12.2018 15:53 Uhr

Die Polizei hat in diesem Jahr auf dem Christkindlesmarkt erhöhte Präsenz gezeigt - dazu gehörten auch stichprobenartige Taschenkontrollen. © dpa/Daniel Karmann


Die Zahl der Taschendiebstähle blieb erneut erfreulich gering. 33 Fälle (Vorjahr 33) dokumentierte die Polizei bis zum Freitagmorgen. Die Täter erbeuteten auch Mobiltelefone, so dass der bei rund 9000 Euro lag. Die Schwerpunkte im Bereich der Innenstadt (Restaurants, Hauptbahnhof, U-Bahn u.a.). Mit direktem Bezug zum Christkindlesmarkt wurden lediglich neun (2017: elf) Diebstähle registriert. Zivilkräfte der Polizei erwischten vier Ladendiebe in Geschäften nahe des Hauptmarktes auf frischer Tat.

Obwohl der Glühwein wieder in Strömen floss, kam es offenbar kaum zu Konflikten. Bei der Polizei wurden jedenfalls weder tätliche noch verbalen Attacken angezeigt. Ehrliche Finder gaben ca. 60 (Vorjahr: 70) Fundsachen wie Geldbörsen, Ausweise, Handys, Geldscheine etc. bei der Polizei ab, die diese an das Fundamt weiterleitete. Rund um den Christkindlesmarkt galten neun (2017: neun) Kinder bzw. hilflose ältere Menschen kurzzeitig als vermisst. Alle wurden innerhalb kurzer Zeit wohlbehalten zu ihren Eltern bzw. Familienangehörigen gebracht.

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Drei Besucher festgenommen

Rund um den Christkindlesmarkt wurden gut 500 (Vorjahr: ca. 500) Autofahrer kostenpflichtig verwarnt. Die Fahrzeuge von 35 Falschparkern wurden abgeschleppt. Bei 20 Verkehrsunfällen lediglich ein Beteiligter Verletzungen. Viele Besucher nutzten zur Anreise die öffentlichen Verkehrsmittel. 15 Menschen, die gestürzt, alkoholisiert oder verletzt waren, leisteten Polizeibeamte Erste-Hilfe und verständigten den Rettungsdienst. Drei Besucher, gegen die jeweils ein Haftbefehl vorlag, nahm die Polizei fest. Voll des Lobes zeigte sich das Polizeipräsidium auch für das Verkehrskonzept. Es habe sich unter Sicherheitsaspekten bewährt und sei auch bei Marktbeschickern und Besuchern auf positive Resonanz gestoßen.

Beamte der Inspektion Mitte sowie Kräfte der Bereitschaftspolizei zeigten auf dem Christkindlesmarkt sowie an dessen Zugängen, in der Fußgängerzone und im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs erhöhte optische Präsenz. Stichprobenartig wurden im Schnitt gut 50 Taschenkontrollen pro Tag durchgeführt. Auf die sichtbar die geparkten Einsatzfahrzeuge, auf die technischen Sperren sowie auf die polizeilichen Maßnahmen hätten die Besucher des Christkindlesmarktes "ausgesprochen positiv" reagiert, so eine Sprecherin des Polizeipräsidiums am Jakobsplatz.


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tig

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