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Mittwoch, 08.07.2020

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Corona-Bilanz vom Wochenende: Mann hustet Polizisten ins Gesicht

Zahlreiche Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung in Mittelfranken - 30.03.2020 15:50 Uhr

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Ausgangsbeschränkung in Bayern: Das ist aktuell erlaubt

Seit Samstag (20. März) gelten in Bayern weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die die Corona-Pandemie eindämmen sollen. Was trotz der sogenannten Ausgangsbeschränkung weiterhin oder mittlerweile wieder erlaubt ist, haben wir in dieser Bildergalerie für Sie zusammengefasst.


In ganz Mittelfranken führten Polizisten insgesamt rund 5270 Kontrollen durch. Dabei stellten sie 4580 Verstöße fest, von denen 480 mit einem Bußgeld geahndet wurden. Beim Großteil der Verstöße handelte es sich um Zuwiderhandlungen gegen die vorläufige Ausgangsbeschränkung.

Wie die Polizei mitteilt, haben sich die meisten der kontrollierten Personen sofort einsichtig gezeigt, wenn sie gegen die Vorgaben verstoßen haben, etwa weil sie sich in Gruppen versammelt haben. Sie lösten einsichtig die Versammlung auf und zogen nach Hause.

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Von wegen Ausgangsbeschränkung: Menschenmassen in Nürnberg

Das sonnige Wetter treibt die Menschen in Nürnberg nach draußen. Doch die Polizei warnt davor, sich in Parks oder auf Bänken niederzulassen. Denn das ist ein Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung.


Unbelehrbare waren jedoch auch dabei. Hier ist besonders ein Fall aus dem Nürnberger Stadtteil Röthenbach zu erwähnen. Nach Mitternacht wurde der Einsatzzentrale eine Gruppe von Personen mitgeteilt, die sich auf einem Schulgelände in der Herriedener Straße aufhalten sollte. Die Beamten trafen auf sieben Personen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren, die sich unberechtigt dort aufhielten.

Die jungen Männer wurden darüber aufgeklärt, dass sie gerade gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen und Hausfriedensbruch begehen. Ein 22-jähriger Mann aus der Gruppe ignorierte jegliche Anweisungen der Beamten. Bei seiner Durchsuchung trat er an einen Beamten heran und hustete dem Polizisten ins Gesicht. Seiner anschließenden Festnahme widersetzte er sich und beleidigte die Beamten.



Unabhängig von Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz wird gegen den Beschuldigten ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet. Die Polizei kündigt an, weiterhin engmaschige Kontrollen durchzuführen. Verstöße, so teilt die Pressestelle der Polizei mit, werden konsequent geahndet.


Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.


rus

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