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Corona im Kreis Erlangen-Höchstadt: Hier gibt es Hilfe

Unterstützung bei Einkäufen, Botengängen, Freizeitgestaltung - 29.04.2020 10:13 Uhr

Im Kreis Erlangen-Höchstadt und Herzogenaurach stehen viele Privatleute bereit, Bedürftigen mit Einkaufshilfen, Botengängen und mehr durch die Corona-Krise zu helfen (Symbolbild). © Andrea Munkert


Einkaufs-/Nachbarschaftshilfe

Die Zentralnummer für Hilfsanfragen ist die Nummer (09132) 901-0, sie ist montags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr, dienstags von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 13.30 Uhr bis 16 Uhr, mittwochs von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr, donnerstags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 15 Uhr bis 18 Uhr sowie freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr besetzt.

Auf der Webseite www.herzogenaurach.de findet sich zudem eine Zusammenstellung verschiedener Helfergruppe und -netzwerke. 

Bei der Turnerschaft Herzogenaurach 1861 (TSH) sind über 50 und beim 1. FC Herzogenaurach gut 20 Einkaufshelferinnen und -helfer bereit, Lebensmittel- oder Medikamentenbestellungen der Bevölkerung aufzunehmen und zu erledigen. Beliefert werden ältere Mitbürger, die das Haus nicht verlassen sollen oder möchten. Geliefert werden auch fertige Speisen des Vereinswirts. Die Kontaktaufnahme erfolgt über die Webseite www.tsherzogenaurach.de, unter Tel. (0159) 01202711 oder per E-Mail an jugendvertretung@tsherzogenaurach.de

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Ausgangsbeschränkung wegen Corona: Leere Straßen in Höchstadt

Am Tag zwei nach den beschlossenen Ausgangsbeschränkungen in Bayern, lockte am Sonntag erstmals die Sonne ins Freie. Trotzdem verzeichnete die Polizei im Zuständigkeitsbereich der Inspektion Höchstadt keine Verstöße. „Die Leute sind wirklich sehr vernünftig“, sagte Polizeihauptkommissar Georg Klarmann. Allerdings, so berichtet er, klinge „so ungefähr im Zehn-Minuten-Takt“ das Telefon, weil viele Bürger verunsichert seien, was erlaubt ist und was nicht.


Außerdem übernimmt die evangelische Kirchengemeinde Einkäufe für ältere Mitbürger, sie kann unter Tel. (09132) 60831 oder per E-Mail an karola.schuerrle@elkb.de beauftragt werden.

Auch die katholische Pfarreiengemeinschaft bietet sich im Rahmen der Möglichkeiten für Einkaufshilfen, Botengänge oder sonstige Unterstützung an, das Pfarrbüro, Tel. (09132) 836210, nimmt Anfragen entgegen.

Derartige Hilfe kommt auch vom Benevital-Team, Tel. (09132) 6500 (Montag und Mittwoch 16.00 - 17.30 Uhr) und E-Mail: einkaufshilfebenevital@web.de, sowie von der Aktion Einkaufshelden, für die sich gesunde, jüngere Menschen und Hilfesuchende auf der Homepage www.die-einkaufshelden.de registrieren können.

Krisenhilfe für Erlangen-Höchstadt 

Der Caritas-Kreisverband Erlangen und Erlangen-Höchstadt bietet montags bis freitags über seinen Sozialpsychiatrischen Dienst unter Telefon (09131) 88560, die Möglichkeit, Gespräche über Krisensituationen zu führen.

Herzogenaurach Kommunale Angebote

Das Herzogenauracher Seniorenbüro und der Seniorenbeirat sind an Werktagen – unabhängig von den normalen Öffnungszeiten – "jederzeit erreichbar" und stehen für Auskünfte, Beratungen und, soweit möglich, auch für persönliche Hilfsangebote bereit. Das HerzoSeniorenbüro und die Gruppe der "HerzoHeinzelmännchen" erreicht man unter der Telefonnummer (09132) 737169 oder per Mail an seniorenbuero@herzvision.de. Die Rufnummer des Seniorenbeirats lautet (09132) 737168, die Mailadresse seniorenbeirat@herzovision.de

Ab sofort packt das Generationen.Zentrum kunterbunt gefüllte Wundertüten für Kinder im Alter bis 12 Jahren, die es in die Briefkasten liefert. Der Inhalt der Überraschungstüten unterscheidet sich wöchentlich und nach Altersgruppe (0 bis 2 Jahre, 3 bis 6 Jahre, 7 bis 9 Jahre und 10 bis 12 Jahre). Eltern können ihre Kinder unter Tel. (09132) 734-174 oder über die Webseite www.herzogenaurach.feripro.de anmelden.

Seitens der Caritas berät Horst Naser, Telefon (09132) 63915 oder E-Mail an sobe.hzg@caritas-erlangen.de, bei sozialen Fragen

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Verlorene Orte: Herzogenaurach wegen Corona wie leergefegt

Ob in der Herzo Base oder der historischen Innenstadt: Herzogenaurach gleicht einer Geisterstadt. Die Ausgangssperrung wegen des Coronavirus sorgt für ungewöhnliche Bilder von leeren Straßen, verlassenen Parkhäusern und weitläufigen Parkplätzen.



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