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CSU-Abgeordneter verspottet AfD - und erntet Lacher

Politiker aus der Oberpfalz nahm eine Anfrage der AfD auseinander - 16.10.2020 17:15 Uhr

Der CSU-Abgeordnete Alois Karl hier zu Besuch bei den Neumarkter Nachrichten.

© Roland Fengler, NN


Bei seinen Grußworten bei Jubiläumsfeiern von Sportvereinen verweist er gerne auf seine „kurze, aber dafür glanzlose Karriere“ als Amateurfußballer, dennoch kickt Alois Karl seit 15 Jahren für den FC Bundestag und für den FC Aloisius, einer von ihm initiierten Hobbyelf mit Spielern aus seinem Wahlkreis. Im Wahlkampf kredenzt Karl bisweilen die spezielle Kaffeemischung „schwarzer Alois“ (Slogan: „schwarz, stark, gut"), und vor einiger Zeit wurde der ehemalige Oberbürgermeister von Neumarkt denn auch vom Spiegel auf Platz sechs der lustigsten Bundestagsabgeordneten gelistet.

Für das Ranking der 709 Parlamentarier hatte das Magazin die Sitzungsprotokolle der bisherigen Legislaturperiode ausgewertet und sämtliche Vermerke „Heiterkeit bei Abgeordneten . . .“ in einer Statistik zusammengefasst. Würde man die damals vom FDP-Scherzbold Wolfgang Kubicki und von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) angeführte Rangliste auf den aktuellen Stand bringen, würde Alois Karl wohl noch mal einen Sprung nach vorne machen.

Viele Abgeordnete wollten eine Zugabe

Bei der jüngsten Rede des bayerischen Abgeordneten im Plenum des Reichstags dokumentierten die Protokollführer gleich neun Mal besagte „Heiterkeit“ bei Abgeordneten der CDU/CSU, der SPD, der FDP, der Linken und der Grünen. "Fragen Sie doch mal, ob die eine Zugabe hören wollen", warb Karl um zusätzliche Redezeit, doch Bundestagsvizepräsident Hans-Peter Friedrich (CSU) blieb trotz entsprechender Rufe aus dem Plenum hart.

Den vollen Redebeitrag finden Sie hier.

aar

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