Kult-Kürzel

DKB, SEF und EBS: Altkennzeichen aus Franken und der Oberpfalz

29.12.2015, 14:50 Uhr
Der Landkreis Forchheim entschied sich 2013 für die Wiederbelebung der Altkennzeichen EBS und PEG. Es waren vor allem Fahrer aus dem Stadtgebiet Ebermannstadt, die ein EBS-Kennzeichen haben wollten: 57 Prozent der ausgegebenen EBS-Schilder gingen 2014 an sie. Klaus Neuner holte sich 2013 sofort ein Altkennzeichen: EBS-VV 59 statt FO–N 1971 für seinen Ford Taunus.
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Ebermannstadt

Der Landkreis Forchheim entschied sich 2013 für die Wiederbelebung der Altkennzeichen EBS und PEG. Es waren vor allem Fahrer aus dem Stadtgebiet Ebermannstadt, die ein EBS-Kennzeichen haben wollten: 57 Prozent der ausgegebenen EBS-Schilder gingen 2014 an sie. Klaus Neuner holte sich 2013 sofort ein Altkennzeichen: EBS-VV 59 statt FO–N 1971 für seinen Ford Taunus. © Mark Johnston

Im Landkreis Ansbach war der Ansturm zur Einführung der Altkennzeichen 2013 enorm; handelte es sich doch bei Dinkelsbühl (DKB), Feuchtwangen und Rothenburg ob der Tauber um Altlandkreise, die 1972 mit der kreisfreien Stadt Rothenburg in den Landkreis Ansbach eingegliedert wurden.
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Dinkelsbühl

Im Landkreis Ansbach war der Ansturm zur Einführung der Altkennzeichen 2013 enorm; handelte es sich doch bei Dinkelsbühl (DKB), Feuchtwangen und Rothenburg ob der Tauber um Altlandkreise, die 1972 mit der kreisfreien Stadt Rothenburg in den Landkreis Ansbach eingegliedert wurden. © Eduard Weigert

In Rothenburg ob der Tauber feierte ROT sein Comeback.
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Rothenburg ob der Tauber

In Rothenburg ob der Tauber feierte ROT sein Comeback. © Eduard Weigert

Im Landkreis Ansbach war der Ansturm so groß, dass zur Einführung der Altkennzeichen 2013 die Zulassungsstelle in Feuchtwangen sogar Überstunden schieben musste.
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Feuchtwangen

Im Landkreis Ansbach war der Ansturm so groß, dass zur Einführung der Altkennzeichen 2013 die Zulassungsstelle in Feuchtwangen sogar Überstunden schieben musste. © Manfred Segerer via www.imago-images.de

Das Kennzeichen für den ehemaligen Landkreis Höchstadt an der Aisch lautete
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Höchstadt

Das Kennzeichen für den ehemaligen Landkreis Höchstadt an der Aisch lautete "HÖS". Im Landkreis Erlangen-Höchstadt wurde erst 2015 die Einführung eines Altkennzeichens beschlossen. Seitdem führt die Zulassungsstelle auch das HÖS-Kennzeichen des Alt-Landkreises Höchstadt. Insgesamt 774 Leute tauschten dafür sogar ihr ERH-Kennzeichen ein. © Mark Johnston

Melanie Carl vom Peugeot-Autohaus Hauke präsentierte 2013 im Laden des Schilderservices Kürzinger das Kennzeichen für Gunzenhausen.
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Gunzenhausen

Melanie Carl vom Peugeot-Autohaus Hauke präsentierte 2013 im Laden des Schilderservices Kürzinger das Kennzeichen für Gunzenhausen. © Werner Falk

Rolf Borchert war sich von Anfang an sicher, dass die Zustimmung zur Wiedereinführung alter Kennzeichen hoch ausfallen würde. Eine Projektgruppe der Heilbronner Hochschule befragte vor 2013 insgesamt 11.000 Menschen in 51 deutschen Städten — darunter 218 Pegnitzer —, ob sie sich das alte Kennzeichen zurückwünschen. Mit 62 Prozent sprach sich die Mehrheit der Pegnitzer dafür aus.
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Pegnitz

Rolf Borchert war sich von Anfang an sicher, dass die Zustimmung zur Wiedereinführung alter Kennzeichen hoch ausfallen würde. Eine Projektgruppe der Heilbronner Hochschule befragte vor 2013 insgesamt 11.000 Menschen in 51 deutschen Städten — darunter 218 Pegnitzer —, ob sie sich das alte Kennzeichen zurückwünschen. Mit 62 Prozent sprach sich die Mehrheit der Pegnitzer dafür aus. © Ziob

Zufriedenheit in Parsberg: Reinhold Vögerl und Paula Eglmaier holten sich 2013 ihr Wunschkennzeichen PAR. PAR-IS und PAR-TY sind seitdem beliebte Kennzeichenkombinationen, die seit der Einführung des Parsberger Altkennzeichens im Landkreis Neumarkt zu finden sind. Ein Fahrer beantragte in Neumarkt gleich zu Beginn das Kennzeichen PAR-IS 2013, weil er noch im selben Jahr zur Tour de France fahren wollte.
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Parsberg

Zufriedenheit in Parsberg: Reinhold Vögerl und Paula Eglmaier holten sich 2013 ihr Wunschkennzeichen PAR. PAR-IS und PAR-TY sind seitdem beliebte Kennzeichenkombinationen, die seit der Einführung des Parsberger Altkennzeichens im Landkreis Neumarkt zu finden sind. Ein Fahrer beantragte in Neumarkt gleich zu Beginn das Kennzeichen PAR-IS 2013, weil er noch im selben Jahr zur Tour de France fahren wollte. © nas

In Landkreis Amberg-Sulzbach werden jedes Jahr bis zu 300 Altkennzeichen ausgegeben, darunter auch NAB für Nabburg.
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Nabburg

In Landkreis Amberg-Sulzbach werden jedes Jahr bis zu 300 Altkennzeichen ausgegeben, darunter auch NAB für Nabburg. © IMAGO / Manfred Segerer

Beliebt ist im Nürnberger Land das HEB für Hersbruck, 13.619 Kennzeichen machten 2020 8,5 Prozent der Gesamtkennzeichen im Landkreis Nürnberger Land aus.
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Hersbruck

Beliebt ist im Nürnberger Land das HEB für Hersbruck, 13.619 Kennzeichen machten 2020 8,5 Prozent der Gesamtkennzeichen im Landkreis Nürnberger Land aus. © IMAGO / Manfred Segerer

Nicht Bulgarien sondern Burglengenfeld verbirgt sich hinter dem Altkennzeichen BUL aus der Oberpfalz.
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Burglengenfeld

Nicht Bulgarien sondern Burglengenfeld verbirgt sich hinter dem Altkennzeichen BUL aus der Oberpfalz. © IMAGO / Manfred Segerer

Im Landkreis Bayreuth gibt es seit 2013 sechs verschiedenen Erkennungskennzeichen. Neben dem alten BT gibt es dort mittlerweile ESB (Eschenbach), PEG (Pegnitz), KEM (Kemnath) und in Absprache mit dem Landkreis Hof seit 2014 MÜB (Münchberg).
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Kemnath

Im Landkreis Bayreuth gibt es seit 2013 sechs verschiedenen Erkennungskennzeichen. Neben dem alten BT gibt es dort mittlerweile ESB (Eschenbach), PEG (Pegnitz), KEM (Kemnath) und in Absprache mit dem Landkreis Hof seit 2014 MÜB (Münchberg). © IMAGO / Manfred Segerer

Auch der westlichste Landkreis in Mittelfranken, Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, hat die Altkennzeichen UFF (Altlandkreis Uffenheim) und SEF (Altlandkreis Scheinfeld) wieder zugelassen. Beide Kennzeichen waren zur Einführung 2013 besonders beliebt. Im ersten Jahr stieg der UFF-Bestand um 707 und der des SEF-Kennzeichens um 668. Ihr Anteil am Gesamtbestand ist mit 4,6 (UFF) und 3,1 (SEF) Prozent allerdings gering.
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Uffenheim

Auch der westlichste Landkreis in Mittelfranken, Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, hat die Altkennzeichen UFF (Altlandkreis Uffenheim) und SEF (Altlandkreis Scheinfeld) wieder zugelassen. Beide Kennzeichen waren zur Einführung 2013 besonders beliebt. Im ersten Jahr stieg der UFF-Bestand um 707 und der des SEF-Kennzeichens um 668. Ihr Anteil am Gesamtbestand ist mit 4,6 (UFF) und 3,1 (SEF) Prozent allerdings gering. © Huber

Der Landkreis Roth entschied sich 2013 für die Einführung des alten Hilpoltsteiner Kennzeichens
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Hilpoltstein

Der Landkreis Roth entschied sich 2013 für die Einführung des alten Hilpoltsteiner Kennzeichens "HIP". Einen großen Ansturm gab allerdings nicht, wie das Landratsamt mitteilt. © Huber

Im Landkreis Amberg-Sulzbach fahren knapp 2.000 von 110.000 gemeldeten Fahrzeugen mit einem Altkennzeichen, dazu zählt auch ESB für Eschenbach in der Oberpfalz.
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Eschenbach

Im Landkreis Amberg-Sulzbach fahren knapp 2.000 von 110.000 gemeldeten Fahrzeugen mit einem Altkennzeichen, dazu zählt auch ESB für Eschenbach in der Oberpfalz. © Huber

Im Landkreis Amberg-Sulzbach werden jedes Jahr bis zu 300 Altkennzeichen ausgegeben. Davon wollten im Jahr 2013 exakt 25 Personen gleich am ersten Tag ein SUL-Kennzeichen des ehemaligen Landkreises Sulzbach-Rosenberg, der im Zuge der Gebietsreform mit dem ehemaligen Landkreis Amberg zusammengelegt wurde.
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Im Landkreis Amberg-Sulzbach werden jedes Jahr bis zu 300 Altkennzeichen ausgegeben. Davon wollten im Jahr 2013 exakt 25 Personen gleich am ersten Tag ein SUL-Kennzeichen des ehemaligen Landkreises Sulzbach-Rosenberg, der im Zuge der Gebietsreform mit dem ehemaligen Landkreis Amberg zusammengelegt wurde. © Huber

Im Landkreis Bayreuth gibt es seit 2013 sechs verschiedenen Erkennungskennzeichen. Neben dem alten BT gibt es dort mittlerweile ESB (Eschenbach), PEG (Pegnitz), KEM (Kemnath) und in Absprache mit dem Landkreis Hof seit 2014 MÜB (Münchberg).
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Münchberg

Im Landkreis Bayreuth gibt es seit 2013 sechs verschiedenen Erkennungskennzeichen. Neben dem alten BT gibt es dort mittlerweile ESB (Eschenbach), PEG (Pegnitz), KEM (Kemnath) und in Absprache mit dem Landkreis Hof seit 2014 MÜB (Münchberg). © Huber