1300 Erlanger demonstrierten gegen geplantes Polizeigesetz

16.4.2018, 06:00 Uhr
Die Kundgebung, zu der ein studentisches Aktionsbündnis gemeinsam mit zahlreichen Parteien aufgerufen hatte, stieß in Erlangen auf große Resonanz.

Die Kundgebung, zu der ein studentisches Aktionsbündnis gemeinsam mit zahlreichen Parteien aufgerufen hatte, stieß in Erlangen auf große Resonanz. © Torsten Hanspach

Aufgerufen dazu hatte das studentische "Aktionsbündnis gegen Überwachung" gemeinsam mit zahlreichen Parteien, darunter unter anderem SPD und Jusos, B90/Grüne, Die Linke und FDP.

Laut Polizei nahmen zeitweise rund 1300 Menschen an dem Marsch durch die Innenstadt teil, was deutlich sogar die Erwartungen der Organisatoren übertraf. Rund 600 Leute waren es dann noch, die bei frühlingshaften Temperaturen den Abschlussreden lauschten.

Auf dem Weg vom Altstädter Kirchplatz zum Rathaus forderten die Demonstranten friedlich, aber lautstark eine Abkehr von den Überwachungsrechten der Polizei.

Auf der Kundgebung vor dem Rathaus bekräftigten die Redner ihre Ablehnung gegen einen "Überwachungsstaat" und forderten die Staatsregierung dazu auf, statt dessen endlich mehr Stellen im Polizeidienst zu schaffen.

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