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Absage im Lockdown: ERH darf doch nicht schneller öffnen

Abschlägige Antwort von Gesundheitsministerium und Regierung - 24.02.2021 11:49 Uhr

Symbolfoto: Im Friseur-Salon

30.04.2020 © Britta Pedersen, dpa


Landrat Alexander Tritthart (CSU) wollte beim Öffnen womöglich etwas schneller sein als sein Parteifreund, der bayerische Ministerpräsident Markus Söder.

So hatte der Kommunalpolitiker am vergangenen Freitag parallel zur Corona-Video-Schalte mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) einen Entwurf für eine Allgemeinverfügung über Lockerungen des Lockdowns an die Regierung von Mittelfranken verschickt.

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Darin hatte Tritthart mit Blick auf die seit Längerem niedrigen Sieben-Tage-Inzidenzen pro 100 000 Einwohner für den Landkreis Öffnungsschritte in verschiedenen Bereichen gefordert — noch vor den bayernweiten Terminen. Denn am Montag (3. März 2021) sollen im Freistaat ja Friseure und Gärtner, aber auch Baumärkte und Fußpflege-Praxen, wie das Kabinett am Dienstag (23. Februar 2021) beschlossen hat, öffnen dürfen.

Ebenfalls am Dienstag nun kam, wie die Pressestelle des Landratsamtes mitteilte, die abschlägige Antwort aus Ansbach bzw. aus München. Demnach sei die vom Landratsamt Erlangen-Höchstadt vorgelegte Allgemeinverfügung für Lockerungsmaßnahmen nicht gebilligt worden.

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Für die Beantwortung hatte die Regierungsbehörde in Ansbach das Gesundheitsministerium hinzugezogen. Dieses ließ die Absage dann wiederum über Ansbach verkünden.

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Als Begründung wurde laut Landratsamt angegeben, dass trotz der niedrigen Sieben-Tage-Inzidenz in Erlangen-Höchstadt zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Lockerungen erfolgen sollten.

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Aufgrund der Ausbreitung von "besorgniserregenden Virusvarianten" auch in Bayern, namentlich auch im Regierungsbezirk Mittelfranken, sollten die bisherigen Erfolge nicht "vorzeitig verspielt", sondern die weitere Entwicklung auch im Hinblick auf die Ministerpräsidentenkonferenz am 3. März zunächst "genauestens beobachtet" werden.

"Ich bedauere sehr, dass wir kein Einvernehmen erhalten haben. Ich hätte mich wirklich sehr für die in dem Entwurf eingegrenzten Betriebe gefreut," sagte Tritthart laut Pressemitteilung. Dennoch wolle er die Entscheidung natürlich akzeptieren.

sc

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