Alles, was Sie über die StUB wissen müssen

27.1.2020, 12:25 Uhr
Viel diskutiert wurde über den Streckenverlauf in Erlangen, besonders wie das Regnitztal durchquert werden sollte. Der Erlanger Stadtrat votierte dafür, dass die StUB das Tal bei der Wöhrmühle queren sollte. 
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Viel diskutiert wurde über den Streckenverlauf in Erlangen, besonders wie das Regnitztal durchquert werden sollte. Der Erlanger Stadtrat votierte dafür, dass die StUB das Tal bei der Wöhrmühle queren sollte.  © PR

So könnte die Stadt-Umland-Bahn einmal aussehen. Die StUB ist wahrscheinlich das meistdiskutierte Großprojekt in der Metropolregion, und das schon seit Jahrzehnten. Doch worum wird eigentlich so sehr gestritten? Wie soll das Vorhaben finanziert werden und wohin soll die StUB einmal fahren? Und was wären Alternativen? Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie, um Antworten auf diese Fragen zu erhalten.
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So könnte die Stadt-Umland-Bahn einmal aussehen. Die StUB ist wahrscheinlich das meistdiskutierte Großprojekt in der Metropolregion, und das schon seit Jahrzehnten. Doch worum wird eigentlich so sehr gestritten? Wie soll das Vorhaben finanziert werden und wohin soll die StUB einmal fahren? Und was wären Alternativen? Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie, um Antworten auf diese Fragen zu erhalten. © Fotomontage: VAG

Der Grund, warum die StUB kommen soll, ist einfach erklärt: der zunehmende Autoverkehr. Zwischen Nürnberg und Erlangen herrscht ebenso dichter Pendlerverkehr wie zwischen Erlangen und seinen östlichen Umlandgemeinden. Vor allem aber Herzogenaurach im Westen wird aufgrund der dort ansässigen großen Firmen wie Adidas, Puma und Schaeffler (das Bild zeigt das Schaeffler-Parkhaus) geradezu überrollt. Hinzu kommt: Eine schienengebundene Lösung wäre gleichzeitig umweltfreundlich.
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Der Grund, warum die StUB kommen soll, ist einfach erklärt: der zunehmende Autoverkehr. Zwischen Nürnberg und Erlangen herrscht ebenso dichter Pendlerverkehr wie zwischen Erlangen und seinen östlichen Umlandgemeinden. Vor allem aber Herzogenaurach im Westen wird aufgrund der dort ansässigen großen Firmen wie Adidas, Puma und Schaeffler (das Bild zeigt das Schaeffler-Parkhaus) geradezu überrollt. Hinzu kommt: Eine schienengebundene Lösung wäre gleichzeitig umweltfreundlich. © Matthias Kronau

Zwischen den Städten Erlangen und Herzogenaurach verkehrt die Buslinie 200. Sie wird auch 
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Zwischen den Städten Erlangen und Herzogenaurach verkehrt die Buslinie 200. Sie wird auch "Herzo Express“ genannt. © Matthias Kronau

Auf Basis des Preisniveaus von 2019 wurden die Gesamtkosten des Projektes ermittelt. Sie belaufen sich auf 372 Millionen Euro Investitionskosten und 56 Millionen Planungskosten. Stand Januar 2021 geht man von etwa 480 Millionen Euro aus. 
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Auf Basis des Preisniveaus von 2019 wurden die Gesamtkosten des Projektes ermittelt. Sie belaufen sich auf 372 Millionen Euro Investitionskosten und 56 Millionen Planungskosten. Stand Januar 2021 geht man von etwa 480 Millionen Euro aus.  © Michael Matejka

Die Stadt-Umland-Bahn wird von Bund und Land gefördert. Doch auch die Städte müssen sich finanziell an dem Projekt beteiligen. Nach dem aktuellen Stand der Dinge (September 2021) belaufen sich die Kosten für Nürnberg auf 16 Millionen Euro, für Erlangen auf 49 Millionen Euro und für Herzogenaurach auf 13 Millionen Euro.
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Die Stadt-Umland-Bahn wird von Bund und Land gefördert. Doch auch die Städte müssen sich finanziell an dem Projekt beteiligen. Nach dem aktuellen Stand der Dinge (September 2021) belaufen sich die Kosten für Nürnberg auf 16 Millionen Euro, für Erlangen auf 49 Millionen Euro und für Herzogenaurach auf 13 Millionen Euro. © Bernd Böhner

Eine Umgehungsstraße für die Erlanger Umlandgemeinden im Osten quer durch den Reichswald zu bauen und so die Verkehrsproblematik zu lösen, hat sich bereits 2012 zerschlagen. Die sogenannte Südumgehung scheiterte am strengen EU-Umweltrecht und am Widerstand vieler Bürger und Kommunalpolitiker.
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Eine Umgehungsstraße für die Erlanger Umlandgemeinden im Osten quer durch den Reichswald zu bauen und so die Verkehrsproblematik zu lösen, hat sich bereits 2012 zerschlagen. Die sogenannte Südumgehung scheiterte am strengen EU-Umweltrecht und am Widerstand vieler Bürger und Kommunalpolitiker. © Harald Hofmann

Als Alternativlösung für die Südumgehung sehen Naturschutzverbände und Bürgerinitiativen, wie die für
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Als Alternativlösung für die Südumgehung sehen Naturschutzverbände und Bürgerinitiativen, wie die für "Umweltverträgliche Mobilität im Schwabachtal", die seit 1993 für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik kämpft, eben die Stadt-Umland-Bahn. © Harald Sippel

Das Gesetz, das Zuschüsse nur bei Bau auf
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Das Gesetz, das Zuschüsse nur bei Bau auf "eigenem Gleiskörper" vorsieht, wurde inzwischen geändert, die Fördermöglichkeiten von landes- und Bundesseite erweitert. Zudem sollen sich die direkt von der StUB angebundenen Kommunen, darunter Buckenhof, Uttenreuth, Spardorf und Herzogenaurach, an den laufenden Kosten beteiligen. Herzogenaurach als Zweckverbands-Mitglied hat auch einen großen teil der Planungskosten übernommen, will aber laut Bekunden des amtierenden Bürgermeisters German Hacker nicht als Zahlmeister missbraucht werden. © Stefan Hippel

Sollte die Umsetzung der StUB noch scheitern, könnte ein regional-optimiertes Bussystem umgesetzt werden. Sowohl die Investitionskosten als auch das Defizit bei den laufenden Kosten wären deutlich niedriger als bei der schienengebundenen Lösung. Im Vergleich zur StUB wären Berechnungen zufolge wohl deutlich weniger Pendler bereit, auf ein Bussystem umzusteigen als in die StUB. Außerdem teilen sich Busse gezwungenermaßen die Straße oft mit dem Auto, der Entlastungseffekt hielte sich also in Grenzen, Staus würden weiterhin das Straßenbild dominieren.
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Sollte die Umsetzung der StUB noch scheitern, könnte ein regional-optimiertes Bussystem umgesetzt werden. Sowohl die Investitionskosten als auch das Defizit bei den laufenden Kosten wären deutlich niedriger als bei der schienengebundenen Lösung. Im Vergleich zur StUB wären Berechnungen zufolge wohl deutlich weniger Pendler bereit, auf ein Bussystem umzusteigen als in die StUB. Außerdem teilen sich Busse gezwungenermaßen die Straße oft mit dem Auto, der Entlastungseffekt hielte sich also in Grenzen, Staus würden weiterhin das Straßenbild dominieren. © Kristina Banasch

Andere Städte haben bereits gute Erfahrungen mit ähnlichen Schienenprojekten wie der StUB gesammelt: So etwa Karlsruhe, wo die Stadtbahn das gesamte Umland erschließt. Auch dort war man anfangs angesichts der schwierigen Finanzierung skeptisch, doch der Erfolg war überwältigend. Schon innerhalb der ersten Wochen vervielfachten sich die Fahrgastzahlen.
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Andere Städte haben bereits gute Erfahrungen mit ähnlichen Schienenprojekten wie der StUB gesammelt: So etwa Karlsruhe, wo die Stadtbahn das gesamte Umland erschließt. Auch dort war man anfangs angesichts der schwierigen Finanzierung skeptisch, doch der Erfolg war überwältigend. Schon innerhalb der ersten Wochen vervielfachten sich die Fahrgastzahlen. © oh

In ganz Europa setzt die Politik zunehmend auf schienengebundenen Nahverkehr: Südlich von Lissabon verbindet diese Bahn die Städte Almada und Seixal.
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In ganz Europa setzt die Politik zunehmend auf schienengebundenen Nahverkehr: Südlich von Lissabon verbindet diese Bahn die Städte Almada und Seixal. © Siemens

Im September 2012 nahm die Stadt-Umland-Bahn dann eine große Hürde: Der Erlanger Stadtrat beschloss mehrheitlich und gegen weite Teile der CSU, das Projekt zu unterstützen.
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Im September 2012 nahm die Stadt-Umland-Bahn dann eine große Hürde: Der Erlanger Stadtrat beschloss mehrheitlich und gegen weite Teile der CSU, das Projekt zu unterstützen. © Ralf Rödel

Im September 2013 wurde die StUB auf die für staatliche Zuschüsse relevante Liste aufgenommen. Siemens kündigte im gleichen Monat an, auf dem Gelände des Forschungszentrums im Süden Erlangens für mehrere hundert Millionen Euro Arbeitsplätze und Wohnungen errichten zu wollen. Gleichzeitig machte Siemens ein modernes Verkehrssystem zur Bedingung für seine Investition - ohne StUB also kein Siemens-Campus. Auf jeden Fall dürfte das Großprojekt im Süden Erlangens Auswirkungen auf die Trassenführung haben.
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Im September 2013 wurde die StUB auf die für staatliche Zuschüsse relevante Liste aufgenommen. Siemens kündigte im gleichen Monat an, auf dem Gelände des Forschungszentrums im Süden Erlangens für mehrere hundert Millionen Euro Arbeitsplätze und Wohnungen errichten zu wollen. Gleichzeitig machte Siemens ein modernes Verkehrssystem zur Bedingung für seine Investition - ohne StUB also kein Siemens-Campus. Auf jeden Fall dürfte das Großprojekt im Süden Erlangens Auswirkungen auf die Trassenführung haben. © Luftbild: Bernd Böhner

Im März 2014 bekommt Erlangen einen neuen Oberbürgermeister: Florian Janik. Der Sozialdemokrat ist sich sicher, dass die bayerische Staatsregierung die StUB-Planung mit ihm genauso kooperativ weiter vorantreibt, wie mit Vorgänger Balleis. Derweil bahnte sich zu dieser Zeit eine Kostenexplosion an: Statt der bisher veranschlagten Kosten von rund 365 Millionen Euro, wären nach einer Neuberechnung durch das Landratsamt 438 Millionen Euro für die StUB fällig.
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Im März 2014 bekommt Erlangen einen neuen Oberbürgermeister: Florian Janik. Der Sozialdemokrat ist sich sicher, dass die bayerische Staatsregierung die StUB-Planung mit ihm genauso kooperativ weiter vorantreibt, wie mit Vorgänger Balleis. Derweil bahnte sich zu dieser Zeit eine Kostenexplosion an: Statt der bisher veranschlagten Kosten von rund 365 Millionen Euro, wären nach einer Neuberechnung durch das Landratsamt 438 Millionen Euro für die StUB fällig. © Harald Sippel

Die Freien Wähler aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt riefen im November 2014 zum Bürgerbegehren auf: mindestens 5000 Unterschriften gegen die StUB wollten sie sammeln - was ihnen gelang. Das Projekt sei nicht finanzierbar, ein Verlustgeschäft für die Kommunen im Landkreis, so die FW-Führungsriege. Über 5300 Landkreisbürger trugen sich in den folgenden Wochen in bereitgestellte Listen ein. Mit ihrer Unterschrift konnten die Bürger ihrem Willen Ausdruck geben, dass die Frage, ob im Landkreis die geplante Stadt-Umland-Bahn gebaut werden soll, mit einem Bürgerentscheid zu klären ist.
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Die Freien Wähler aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt riefen im November 2014 zum Bürgerbegehren auf: mindestens 5000 Unterschriften gegen die StUB wollten sie sammeln - was ihnen gelang. Das Projekt sei nicht finanzierbar, ein Verlustgeschäft für die Kommunen im Landkreis, so die FW-Führungsriege. Über 5300 Landkreisbürger trugen sich in den folgenden Wochen in bereitgestellte Listen ein. Mit ihrer Unterschrift konnten die Bürger ihrem Willen Ausdruck geben, dass die Frage, ob im Landkreis die geplante Stadt-Umland-Bahn gebaut werden soll, mit einem Bürgerentscheid zu klären ist. © Groh

Auch 2015 polarisiert die geplante Stadt-Umland-Bahn noch immer. Ende März kam es in der Seebachgrundhalle im Heßdorfer Ortsteil Hannberg zum Schlagabtausch zwischen Gegnern und Befürwortern der StUB. Mit dabei waren unter anderem verschiedene Bürgermeister, Vertreter der VGN und der lokalen Medien.
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Auch 2015 polarisiert die geplante Stadt-Umland-Bahn noch immer. Ende März kam es in der Seebachgrundhalle im Heßdorfer Ortsteil Hannberg zum Schlagabtausch zwischen Gegnern und Befürwortern der StUB. Mit dabei waren unter anderem verschiedene Bürgermeister, Vertreter der VGN und der lokalen Medien. © Ralf Rödel

In Röttenbach machten die Gegner der StUB im März mobil. Ihrer Meinung nach wäre das belgische Bussystem
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In Röttenbach machten die Gegner der StUB im März mobil. Ihrer Meinung nach wäre das belgische Bussystem "Bus Rapid Transit-System" (BRT) "billiger und besser". © VHH AG

Zum ersten Mal in der 40-jährigen Geschichte des Landkreises werden die Wähler 2015 für ein Bürgerbegehren an die Urnen gerufen. Es geht um die Frage, ob Planungen für die StUB aufgenommen werden sollen. Zum Finale gab es ministerialen Rückenwind: Die Staatsregierung will im Falle eines positiven Ausgangs des Bürgerentscheids das Fördermittel-Füllhorn über der Metropolregion ausschütten. Dies betonte der für Verkehrsfragen zuständige Innenminister Joachim Herrmann.
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Zum ersten Mal in der 40-jährigen Geschichte des Landkreises werden die Wähler 2015 für ein Bürgerbegehren an die Urnen gerufen. Es geht um die Frage, ob Planungen für die StUB aufgenommen werden sollen. Zum Finale gab es ministerialen Rückenwind: Die Staatsregierung will im Falle eines positiven Ausgangs des Bürgerentscheids das Fördermittel-Füllhorn über der Metropolregion ausschütten. Dies betonte der für Verkehrsfragen zuständige Innenminister Joachim Herrmann. "Alle regionalen Abgeordneten haben an einem Strang gezogen und so die Option auf eine 90-prozentige Förderung für ein Verkehrsprojekt in Franken durchgeboxt", sagte Herrmann. © Foto: Enz

Ein herber Schlag für das Millionen-Projekt: Am 19. April 2015 wird die Stadt-Umland-Bahn bei einem Bürgerentscheid im Landkreis Erlangen-Höchstadt abgelehnt. Klar wird: Man wolle dem Zweckverband nicht beitreten. Doch Herzogenaurachs Bürgermeister German Hacker (SPD, rechts) hat bereits eine neue Idee: die sogenannte L-Lösung, ohne den Ast nach Uttenreuth.
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Ein herber Schlag für das Millionen-Projekt: Am 19. April 2015 wird die Stadt-Umland-Bahn bei einem Bürgerentscheid im Landkreis Erlangen-Höchstadt abgelehnt. Klar wird: Man wolle dem Zweckverband nicht beitreten. Doch Herzogenaurachs Bürgermeister German Hacker (SPD, rechts) hat bereits eine neue Idee: die sogenannte L-Lösung, ohne den Ast nach Uttenreuth. © Harald Sippel

Die Gegner der StUB haben im Dezember 2015 viele Erlanger Bürger mobilisiert. Die Befürworter eines Bürgerbegehrens gegen die Stadt-Umland-Bahn (StUB) kritisieren vor allem die hohen Kosten von etwa 300 Millionen Euro. Bei einem Nein aus Erlangen wäre das Projekt zur Reduzierung des Pendlerverkehrs auf den Straßen wohl endgültig gescheitert, weil ein großer Geldgeber wegbräche. Der Initiator des Bürgerbegehrens, Wilhelm Krieger (rechts), sammelte 4417 Stimmen gegen das Projekt. Dadurch ist der Weg für eine Mitsprache der Bürger geebnet. Anfang März 2016 könnte die Wahl bereits stattfinden.
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Die Gegner der StUB haben im Dezember 2015 viele Erlanger Bürger mobilisiert. Die Befürworter eines Bürgerbegehrens gegen die Stadt-Umland-Bahn (StUB) kritisieren vor allem die hohen Kosten von etwa 300 Millionen Euro. Bei einem Nein aus Erlangen wäre das Projekt zur Reduzierung des Pendlerverkehrs auf den Straßen wohl endgültig gescheitert, weil ein großer Geldgeber wegbräche.
Der Initiator des Bürgerbegehrens, Wilhelm Krieger (rechts), sammelte 4417 Stimmen gegen das Projekt. Dadurch ist der Weg für eine Mitsprache der Bürger geebnet. Anfang März 2016 könnte die Wahl bereits stattfinden. © Reinhold

Der Wahlkampf um den Bürgerentscheid lief auf vollen Touren. Gegner und Befürworter der Stadt-Umland-Bahn warben mit riesigen Plakaten für ihre Positionen. Die Wahl fand am 6. März 2016 statt. Wie die Wahl verlaufen ist, erfahren Sie <a href=hier." class="" title="Der Wahlkampf um den Bürgerentscheid lief auf vollen Touren. Gegner und Befürworter der Stadt-Umland-Bahn warben mit riesigen Plakaten für ihre Positionen. Die Wahl fand am 6. März 2016 statt. Wie die Wahl verlaufen ist, erfahren Sie hier.">
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Der Wahlkampf um den Bürgerentscheid lief auf vollen Touren. Gegner und Befürworter der Stadt-Umland-Bahn warben mit riesigen Plakaten für ihre Positionen. Die Wahl fand am 6. März 2016 statt. Wie die Wahl verlaufen ist, erfahren Sie hier. © Harald Sippel

Dass der Zweckverband entsteht, war keine Selbstverständlichkeit. Das Projekt wurde durchaus kritisch gesehen, auch wegen der hohen Kosten. 2016 fand in Erlangen ein Bürgerentscheid statt. Darin sprachen sich am Ende jedoch 60 Prozent für die Umsetzung des Projekts aus. 
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Dass der Zweckverband entsteht, war keine Selbstverständlichkeit. Das Projekt wurde durchaus kritisch gesehen, auch wegen der hohen Kosten. 2016 fand in Erlangen ein Bürgerentscheid statt. Darin sprachen sich am Ende jedoch 60 Prozent für die Umsetzung des Projekts aus.  © oh

Zwei Wochen nach dem Bürgerentscheid zur Stadt-Umland-Bahn, bei dem sich mehr als 60 Prozent für die StUB ausgesprochen hatten, stand die Gründung eines Zweckverbands auf der Tagesordnung des Erlanger Stadtrats. Dem Zweckverband werden neben Erlangen auch die Städte Nürnberg und Herzogenaurach angehören, die sich bereits vor einiger Zeit für einen Beitritt ausgesprochen hatten. Nach seiner Gründung kann der Zweckverband in die vertiefte Planung des Projekts einsteigen. Ziel der Planung, die bis zur Phase der Genehmigungsplanung vorgenommen wird, ist das Planfeststellungsverfahren.
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Zwei Wochen nach dem Bürgerentscheid zur Stadt-Umland-Bahn, bei dem sich mehr als 60 Prozent für die StUB ausgesprochen hatten, stand die Gründung eines Zweckverbands auf der Tagesordnung des Erlanger Stadtrats. Dem Zweckverband werden neben Erlangen auch die Städte Nürnberg und Herzogenaurach angehören, die sich bereits vor einiger Zeit für einen Beitritt ausgesprochen hatten. Nach seiner Gründung kann der Zweckverband in die vertiefte Planung des Projekts einsteigen. Ziel der Planung, die bis zur Phase der Genehmigungsplanung vorgenommen wird, ist das Planfeststellungsverfahren. © Eduard Weigert

In Erlangen befindet sich die Geschäftsstelle des Zweckverbands. Leiter ist Daniel Große-Verspohl (Bildmitte).
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In Erlangen befindet sich die Geschäftsstelle des Zweckverbands. Leiter ist Daniel Große-Verspohl (Bildmitte). © Stadtpresse

Im Mai 2017 wird der Fahrplan der StuB in Herzogenaurach vorgestellt. Die Stadt-Umland-Bahn (StuB) hat schon in der ersten Planungsphase einen ambitionierten Fahrplan. Nach den Vorstellungen des technischen Leiters der StUB, Florian Gräf, wird im Jahr 2018 mit der Erstellung der Unterlagen für ein Raumordnungsverfahren zwischen Nürnberg-Wegfeld und Herzogenaurach-Nord begonnen, im Jahr 2021 rechnet er mit der Einleitung der ersten Planfeststellungsverfahren für einzelne Strecken.
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Im Mai 2017 wird der Fahrplan der StuB in Herzogenaurach vorgestellt. Die Stadt-Umland-Bahn (StuB) hat schon in der ersten Planungsphase einen ambitionierten Fahrplan. Nach den Vorstellungen des technischen Leiters der StUB, Florian Gräf, wird im Jahr 2018 mit der Erstellung der Unterlagen für ein Raumordnungsverfahren zwischen Nürnberg-Wegfeld und Herzogenaurach-Nord begonnen, im Jahr 2021 rechnet er mit der Einleitung der ersten Planfeststellungsverfahren für einzelne Strecken. © André De Geare

Von den StUB-Konsolidierungskosten von etwas unter 1,75 Mio. Euro entfallen fast 1,1 Mio. auf Erlangen, 286.000 Euro auf Herzogenaurach und fast 364.000 Euro auf Nürnberg. In den Folgejahren werden diese Kosten um ein Vielfaches ansteigen. Die Finanzierung für das 300-Millionen-Euro-Projekt ist aber auch im Juli 2017 dennoch noch nicht endgültig geklärt.
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Von den StUB-Konsolidierungskosten von etwas unter 1,75 Mio. Euro entfallen fast 1,1 Mio. auf Erlangen, 286.000 Euro auf Herzogenaurach und fast 364.000 Euro auf Nürnberg. In den Folgejahren werden diese Kosten um ein Vielfaches ansteigen. Die Finanzierung für das 300-Millionen-Euro-Projekt ist aber auch im Juli 2017 dennoch noch nicht endgültig geklärt. © Michael Müller

Die Weiterfinanzierung der Stadt-Umland-Bahn (StUB) ist gesichert. Das steht seit dem Beschluss zur Neuregelung der Bund-Länder-Finanz-Beziehungen fest. Damals hatten Bundesrat und Bundestag die Verlängerung eines Programms beschlossen, aus dem die StUB gefördert werden soll. Im entsprechenden Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) war der Geldtopf, aus dem die StUB mit ermöglicht werden soll, bis Ende 2019 befristet. Nun heißt es, dass diese
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Die Weiterfinanzierung der Stadt-Umland-Bahn (StUB) ist gesichert. Das steht seit dem Beschluss zur Neuregelung der Bund-Länder-Finanz-Beziehungen fest. Damals hatten Bundesrat und Bundestag die Verlängerung eines Programms beschlossen, aus dem die StUB gefördert werden soll. Im entsprechenden Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) war der Geldtopf, aus dem die StUB mit ermöglicht werden soll, bis Ende 2019 befristet. Nun heißt es, dass diese "Regelungen bis zu ihrer Aufhebung" fortgelten und das Gesetz frühestens ab 2025 geändert werden kann. Danach trägt der Bund 60 Prozent, der Freistaat 30 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten. Das freut nicht nur Herzogenaurachs Bürgermeister German Hacker (Bild). © Matthias Kronau

2018 steht das Großprojekt Stadt-Umland-Bahn (StUB) ganz im Zeichen des Bürgerdialogs. Den Auftakt macht ein sogenanntes Dialog-Forum. Die Pläne sollen unter Berücksichtigung der Fördervorgaben von Land und Bund im Detail überprüft und optimiert werden – unter Einbeziehung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger.
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2018 steht das Großprojekt Stadt-Umland-Bahn (StUB) ganz im Zeichen des Bürgerdialogs. Den Auftakt macht ein sogenanntes Dialog-Forum. Die Pläne sollen unter Berücksichtigung der Fördervorgaben von Land und Bund im Detail überprüft und optimiert werden – unter Einbeziehung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger. © Foto: Giulia Iannicelli

Zum Jahresbeginn sehen die Zukunftsprognosen in Sachen StUB deutlich positiver aus als noch zur Mitte des Coronajahres 2020. Der Kreistag Erlangen-Höchstadt hat grundsätzlich grünes Licht dafür gegeben, die Planungen in die nächste Phase fortzuschreiben. Neue Fördervoraussetzungen lassen nun auch das T-Netz mit der Fortführung der StUB in den Erlanger Stadtosten bis nach Eckental in greifbare Nähe rücken. Außerdem haben Adelsdorf und Höchstadt signalisiert, dass sie gerne an das westliche StUB-Netz angeschlossen werden möchten. Die Freien Wähler, 2014/15 noch Blockierer der StUB-Pläne, wollen die Bürger einbinden, das Ergebnis eines Bürgerentscheids könnte ein klares Bekenntnis zur StUB werden.
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Zum Jahresbeginn sehen die Zukunftsprognosen in Sachen StUB deutlich positiver aus als noch zur Mitte des Coronajahres 2020. Der Kreistag Erlangen-Höchstadt hat grundsätzlich grünes Licht dafür gegeben, die Planungen in die nächste Phase fortzuschreiben. Neue Fördervoraussetzungen lassen nun auch das T-Netz mit der Fortführung der StUB in den Erlanger Stadtosten bis nach Eckental in greifbare Nähe rücken. Außerdem haben Adelsdorf und Höchstadt signalisiert, dass sie gerne an das westliche StUB-Netz angeschlossen werden möchten. Die Freien Wähler, 2014/15 noch Blockierer der StUB-Pläne, wollen die Bürger einbinden, das Ergebnis eines Bürgerentscheids könnte ein klares Bekenntnis zur StUB werden. © Claus Felix/ZV StUB

Die endgültige Streckenvariante ist auch das Ergebnis eines langen Dialogs. Im Dezember 2017 fand das erste sogenannte Dialog-Forum statt. Das Forum hat rund 80 Mitglieder und besteht aus der Führung des Zweckverbands, Vertretern von Interessengruppen vom Umweltschutz über sozialen Organisationen bis zur Wirtschaft, Befürwortern und auch Gegnern des Projekts. Hinzu kommen 14 zufällig ausgewählte Bürger der drei beteiligten Städte. Jeder hatte das Recht, Hinweise zur Planung einzubringen. 
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Die endgültige Streckenvariante ist auch das Ergebnis eines langen Dialogs. Im Dezember 2017 fand das erste sogenannte Dialog-Forum statt. Das Forum hat rund 80 Mitglieder und besteht aus der Führung des Zweckverbands, Vertretern von Interessengruppen vom Umweltschutz über sozialen Organisationen bis zur Wirtschaft, Befürwortern und auch Gegnern des Projekts. Hinzu kommen 14 zufällig ausgewählte Bürger der drei beteiligten Städte. Jeder hatte das Recht, Hinweise zur Planung einzubringen.  © Rainer Groh

Immer klarer wird, wo die Gleise für die Stadt-Umland-Bahn (StUB) künftig verlaufen werden. Etliche Trassenvarianten sind nun weggefallen, zum Beispiel eine Untertunnelung des Erlanger Bahnhofs. Sicher scheint: Die StUB wird häufiger fahren als ursprünglich gedacht. Eigentlich sollte die StUB nach den bisherigen Planungen nur alle 20 Minuten zwischen Büchenbach-West und Herzogenaurach fahren. Weil man aber an der Stadtgrenze Erlangen/Herzogenaurach nach einer aktuellen Prognose mit 10.800 statt zuvor mit 4900 Fahrgästen rechnet, wird dort künftig mit einem Zehn-Minuten-Takt geplant.
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Immer klarer wird, wo die Gleise für die Stadt-Umland-Bahn (StUB) künftig verlaufen werden. Etliche Trassenvarianten sind nun weggefallen, zum Beispiel eine Untertunnelung des Erlanger Bahnhofs. Sicher scheint: Die StUB wird häufiger fahren als ursprünglich gedacht. Eigentlich sollte die StUB nach den bisherigen Planungen nur alle 20 Minuten zwischen Büchenbach-West und Herzogenaurach fahren. Weil man aber an der Stadtgrenze Erlangen/Herzogenaurach nach einer aktuellen Prognose mit 10.800 statt zuvor mit 4900 Fahrgästen rechnet, wird dort künftig mit einem Zehn-Minuten-Takt geplant. © privat

Wo soll die Stadt-Umland-Bahn entlang fahren? Über 100 mögliche Streckenverläufe werden untersucht. Schließlich wird sich auf eine Linienführung geeinigt - die sogenannte Vorzugstrasse. Diese wird in einem Raumordnungsverfahren seitens der Regierung von Mittelfranken geprüft und im Januar 2020 als raumverträglich eingestuft. 
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Wo soll die Stadt-Umland-Bahn entlang fahren? Über 100 mögliche Streckenverläufe werden untersucht. Schließlich wird sich auf eine Linienführung geeinigt - die sogenannte Vorzugstrasse. Diese wird in einem Raumordnungsverfahren seitens der Regierung von Mittelfranken geprüft und im Januar 2020 als raumverträglich eingestuft.  © Heinz Wraneschitz

Lange wurde über den Streckenverlauf debattiert. Vor allem die Talquerung sorgt für Diskussionsstoff. Am 12. April 2019 hat nun der Erlanger Stadtrat dafür votiert, dass in Sachen Stadt-Umland-Bahn (StUB) eine neue Talquerung über den Regnitzgrund bei der Wöhrmühle als sogenannte Vorzugsvariante in das Raumordnungsverfahren eingebracht wird.
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Lange wurde über den Streckenverlauf debattiert. Vor allem die Talquerung sorgt für Diskussionsstoff. Am 12. April 2019 hat nun der Erlanger Stadtrat dafür votiert, dass in Sachen Stadt-Umland-Bahn (StUB) eine neue Talquerung über den Regnitzgrund bei der Wöhrmühle als sogenannte Vorzugsvariante in das Raumordnungsverfahren eingebracht wird. © PR

Die Reihe der Dialogforen zur Stadt-Umland-Bahn (StUB) hat im Mai 2019 dort aufgehört, wo sie vor knapp eineinhalb Jahren anfing: im Herzogenauracher Vereinshaussaal. Ergebnis der sechs Foren und der neun Lokalforen an Schlüsselstellen der angedachten Strecke: Der Zweckverband der drei Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach kann mit einer Vorzugstrasse ins Raumordnungsverfahren starten, und für diese haben die in den Foren mitwirkenden Bürger maßgebliche Beiträge geliefert – vor allem auf Erlanger Stadtgebiet.
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Die Reihe der Dialogforen zur Stadt-Umland-Bahn (StUB) hat im Mai 2019 dort aufgehört, wo sie vor knapp eineinhalb Jahren anfing: im Herzogenauracher Vereinshaussaal. Ergebnis der sechs Foren und der neun Lokalforen an Schlüsselstellen der angedachten Strecke: Der Zweckverband der drei Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach kann mit einer Vorzugstrasse ins Raumordnungsverfahren starten, und für diese haben die in den Foren mitwirkenden Bürger maßgebliche Beiträge geliefert – vor allem auf Erlanger Stadtgebiet. © Zweckverband Stadt-Umland-Bahn

Mit fünf Varianten der rund 25 Kilometer langen Straßenbahnlinie vom Nürnberger Wegfeld quer durch Erlangen bis zur Endstation nahe dem ehemaligen Herzogenauracher Bahnhof wird der Zweckverband nach Ansbach fahren und deren Prüfung nach raumplanerischen Gesichtspunkten beantragen. Darunter die Trasse, die man nach dem eigenen
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Mit fünf Varianten der rund 25 Kilometer langen Straßenbahnlinie vom Nürnberger Wegfeld quer durch Erlangen bis zur Endstation nahe dem ehemaligen Herzogenauracher Bahnhof wird der Zweckverband nach Ansbach fahren und deren Prüfung nach raumplanerischen Gesichtspunkten beantragen. Darunter die Trasse, die man nach dem eigenen "Formalisierten Abwägungs- und Rangordnungsverfahren" (FOR) favorisiert.
Diese verläuft vom Wegfeld bis nach Tennenlohe entlang der Bundesstraße 4. In dem südlichen Erlanger Stadtteil hat sich eine Streckenführung dicht entlang der B 4 mit der Haltestelle "Tennenlohe Süd" direkt am Straßenknoten Wetterkreuz-B 4 als günstig herausgestellt. Der Knoten muss umgebaut werden, und wenn sich mit dem für die Straßen verantwortlichen Staatlichen Bauamt eine vernünftige Kostenteilung für den gesamten Umbau finden lässt, will man diese Variante bauen. © Foto: Rainer Groh