Freitag, 05.03.2021

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Amthausschüpfla in Frauenaurach hofft auf Spenden

Wichtige Reperaturen sind in der Corona-Krise nicht mehr finanzierbar - 06.01.2021 15:30 Uhr

Diese Vitrine mit wertvollen, alten Kinderspielsachen möchte das Museum im Amtshausschüpfla herrichten lassen. Dafür werden 3000 Euro benötigt.

04.01.2021 © Klaus-Dieter Schreiter


Die Corona-Pandemie macht auch dem Frauenauracher Museum im Amtshausschüpfla arg zu schaffen. Denn weil keine Besucher mehr hinein dürfen, wird kaum noch Geld gespendet. Damit sind wichtige Reparaturen nicht mehr finanzierbar.

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Die Plexiglasscheibe hängt ziemlich schief, die Beleuchtung ist ganz offensichtlich nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik, und der Holzrahmen ist etwas windschief, weil die alten Schrauben nicht mehr richtig halten. Kurzum: Die alte Vitrine im Museum im Amtshausschüpfla, in der Kinderspielzeug aus frühen Zeiten gezeigt wird, kann man so nicht mehr herzeigen. Eine Reparatur ist nicht möglich.

3000 Euro

Darum haben Museumsleiterin Jutta Triantafyllidis und ihre Stellvertreterin Brigitte Schieder sich entschlossen, eine neue Vitrine bauen zu lassen. Weil die in die Dachschräge eingepasst werden muss und in Bodenhöhe beginnt, damit auch die kleinen Besucher die Exponate aus der Nähe betrachten können, ist die Konstruktion etwas kompliziert. Laut einem Kostenvoranschlag kostet ein maßgeschneiderter, abschließbarer Schaukasten mit zeitgemäßer LED-Beleuchtung und Sicherheitsglas rund 3000 Euro. Dieses Geld hat das Museum aber nicht.

Seit einigen Wochen wird darum um Spenden für eine neue Vitrine geworben. Aber die fließen nicht so üppig, weil das Museum wegen Corona geschlossen ist. Darum hat das Museum im Internet der Sparkasse ein Spendenportal eingerichtet.

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Auf der entsprechenden Internetseite kann man nachlesen, dass bereits 14 Spender gespendet haben, aber immer noch 2333 Euro fehlen. Da das Museum hofft, im Frühjahr 2021 wieder öffnen zu können, möchte man bis dahin die neue Vitrine fertig haben, um dann die Kinderspielzeuge darin ansprechend präsentieren zu können. "Jeder Cent hilft uns weiter", meint Brigitte Schieder und hofft, dass die Spendenfreudigkeit in der Nachweihnachtszeit noch etwas zunimmt. Damit der Auftrag bald vergeben werden kann.

Hier geht´s zum Spendenportal für die Vitrine.

kds

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