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Auch in ERH: Ab März gibt es dezentrales Corona-Impfen

Stätten entstehen in Eckental, Herzogenaurach und Höchstadt - 22.02.2021 18:30 Uhr

Erlangen: Im Bayerishen Impfzentrum der Stadt Erlangen und des Landkreises Erlangen-Höchstadt in der Sedanstraße läuft der Impfbetrieb reibungslos, allerdings könnten weit mehr Menschen geimpft werden, wenn nur genügend Impfstoff geliefert würde. Die Impfung passiert in fünf Schritten: Anmelden, Aufklären, Impfen, Beobachten, Abmelden. Im Bild: Beim Betreten des Impfzentrums wird die Körpertemperatur der Besucher gemessen.

22.02.2021 © Harald Sippel


Nach Kommunen wie Nürnberg, Forchheim oder Fürth führt nun auch Erlangen, oder genauer, Erlangen-Höchstadt dezentrale Corona-Impfungen ein. Bereits ab März gibt es im Landkreis drei eigene Impfzentren: und zwar in Eckental, Herzogenaurach und Höchstadt. Das sagte Landrat Alexander Tritthart (CSU) auf Nachfrage dieses Medienhauses.

Zwei Faktoren

Zwei Faktoren hätten den Landkreis und Erlangen, die ja unter Federführung der Stadt gemeinsam das Impfzentrum an der Sedanstraße betreiben, zu dieser Entscheidung gebracht.

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Stadtbibliothek Erlangen im Lockdown-Modus

Per „Click and Collect“ können trotz Pandemie und Lockdown Bücher, Gesellschaftsspiele und mehr bei der Stadtbibliothek Erlangen ausgeliehen werden. Hierzu werden die Ausleihwünsche per Telefon oder online aufgenommen, anschließend werden die Gegenstände im Haus zusammengestellt und zu einem festen Abholtermin in Tüten bereit gestellt.


Zum einen haben die Gesundheitsministerien von Bund und Freistaat für die nächsten Tage und Wochen deutlich mehr Impfstoff angekündigt, zum anderen sind die mobilen Teams des Impfzentrums schon in der zweiten Impf-Runde der Senioren- und Behinderteneinrichtungen angelangt, erläuterte Tritthart.

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Erste Einblicke ins Impfzentrum Erlangen

Das Corona-Impfzentrum für die Stadt Erlangen und für den Landkreis Erlangen-Höchstadt ist startklar. Es befinden sich in der Sedanstraße in der Erlanger Innenstadt. Wenn der Impfstoff zugelassen wird, kann es hier losgehen.


Beides erleichtere bzw. mache das Impfen an zusätzlichen Orten überhaupt erst möglich, sagte der CSU-Mann weiter. "Das alles hat dazu geführt, dass wir uns in Absprache mit den Bürgermeistern entschieden haben, zusätzlich zum zentralen Impfzentrum in Erlangen drei Satelliten-Impfzentren zu errichten." Damit gehe auch der Landkreis Erlangen-Höchstadt mit den Corona-Impfungen in die Fläche

Das Impfzentrum in Eckental ist dann für die Bürger aus Eckental, Herodsberg und Kalchreuth zuständig, das Impfzentrum in Herzogenaurach für die Aurachstadt selbst und die umliegenden Gemeinden sowie die Impfstätte in Höchstadt für die Stadt an der Aisch und ebenfalls die umliegenden Gemeinden. "Eine genaue Zuordnung gibt es in den nächsten Tagen."

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Regulärer Betrieb im Impfzentrum Erlangen gestartet

Eine Hundertjährige war unter den ersten über 80-Jährigen, die im Impfzentrum Erlangen eine Erstimpfung bekommen haben. Das war im Impfzentrum für die Stadt und ERH der Start für die Impfung angemeldeter Impfwilliger.


Dann werde auch bekanntgegeben, wo sich die Zentren befinden. Noch liefen Gespräche etwa mit den jeweiligen Rathauschefs und Immobilienbesitzern.

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Wie E-Werk-Mitarbeiter im Impfzentrum in Erlangen helfen

Anmelden, Aufklären, Impfen, Beobachten, Abmelden: In fünf Stationen geht es durch das Impfzentrum an der Sedanstraße in Erlangen. Mitarbeiter des Erlanger Kulturzentrums helfen vor Ort.


Eines aber ist schon jetzt klar: Impfwillige können sich weiterhin entweder per E-Mail (www.impfzentren.bayern) oder telefonisch für den Pieks unter (0 91 31) 86 65 00 registrieren lassen; zusätzlich sind aber auch Hotlines in den entsprechenden Kommunen geschaltet.

Landrat: "Ich freue mich persönlich"

"Ich freue mich persönlich, dass das jetzt klappt", lobte Tritthart und fügte an, "ich freue mich vor allem, dass die Impfkapazitäten deutlich erhöht werden vonseiten des Freistaates und des Bundes; da verlassen wir uns jetzt einfach darauf."

Genau das sei eine der zentralen Forderungen der Kommunen gewesen, die nicht zuletzt bei der Corona-Videoschalte mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitag (19. Februar 2021) erhoben worden waren. An dem virtuellen Treffen hatten auch Tritthart und der Erlanger OB Florian Janik (SPD) teilgenommen.

Die Entscheidung, nun doch drei weitere Impfstätten zu eröffnen, dürfte vor allem die Älteren freuen. Erst kürzlich hatte die gemeinsame Ankündigung von Tritthart und Janik, vorerst auf dezentrales Corona-Impfen zu verzichten, vor allem bei Seniorenvertretern und Hochbetagten für Kopfschütteln und Kritik gesorgt.

SHARON CHAFFIN

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