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Dienstag, 02.06.2020

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Baiersdorf: Ein Hase für alle Neugeborenen

Ungewöhnliches Geschenk mit einem ungewöhnlichen Namen für Familien - 28.03.2020 18:00 Uhr

Wenn man ihn anschaut, kann man zumindest vermuten, was der Name Enes des Schnuffeltuch-Hasens bedeutet: der Freundliche oder der Wohlwollende. © Dieter Köchel


Er ist herzig, arg herzig. Und knuffig. Die Rede ist von einem Hasen, einem Schnuffeltuch-Hasen, den man eigentlich schon beim ersten Ansehen knuddeln möchte. Ja, da passt alles, denkt man so bei sich und freut sich für die Eltern in Baiersdorf, die bei Ankunft eines neuen Erdenbürgers einen solchen Hasen als Geschenk erhalten.

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"Ausgriss`n isser!" - Krenmarkt in Baiersdorf eröffnet

Ein kleiner Ruck reichte Bürgermeister Andreas Galster, um am Sonntag mit der symbolischen Ernte einer Meerrettichwurzel den 16. Baiersdorfer Krenmarkt zu eröffnen. Beim 16. Krenmarkt gab es nicht nur jede Menge Merrettich in allerlei Formen - auch die amtierende bayerische Meerrettichkönigin Maria I. und die "Krenweiber" waren mit von der Partie.


Und dann so was: Er heißt Enes. Das kommt vom arabischen Anas und bedeutet soviel wie der Freundliche oder der Wohlwollende. Ist ja nett, wenn man es weiß. Aber ohne einen arabischen oder türkischen Freund hat man keine Ahnung von der Sympathie heischenden Bedeutung des Namens. Der gemeine Erlanger denkt beim Namen Enes eher an einen Gewerkschafter und Ex-Personalrat, den v. a. Klinikchefs nicht als sonderlich freundlich oder wohlwollend in Erinnerung haben werden.

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BR-Radltour wird in Baiersdorf zum Besuchermagneten

Nachdem schon bei der Ankunft der BR-Radltour am Mittwoch rund 2000 Menschen die Hauptstraße säumten, um die Radler zu begrüßen, ging es am Abend auf dem Festgelände richtig ab. Die Bayern3-Band und Wincent Weiss rockten zirka 15.000 Besucher. Sie feierten ein fröhliches Fest bei vielfältigen Speisen und Getränken und nicht minder zahlreichen Informationsständen. Nach dem Konzert konnten die Gäste noch bis Mitternacht zu von DJs aufgelegter Musik tanzen.


Übrigens auch der nicht minder sanfte Vorgänger von Enes – ebenfalls ein langohriger Geselle – trug den Namen Ole – also auch ein Zugereister, diesmal allerdings eher aus dem skandinavischen Raum.

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Trapez, Taekwondo und Akrobatik beim Sportakulum in Baiersdorf

Sprünge und Kicks, Drehungen, Menschenpyramiden und Hebefiguren: Acht Sportvereine stellten beim 17. Landkreis-Sportakulum in Baiersdorf ihr Können unter Beweis. Nachwuchssportlerinnen und –sportler des Baiersdorfer SV, SV Bubenreuth, VuPSV Schloss Rathsberg, SC Adelsdorf, Black Belt Center Baiersdorf, TV Jahn 07 Mühlhausen, TG Röttenbach und SpVgg Zeckern zeigten unter anderem bei Kampfsport und Schautanz ihre Leistungen und stellten ihre Beweglichkeit unter Beweis.


Auch hier kommt dem Erlanger wohl kaum der hoppelnde Osterbote in den Sinn, eher schon der 1,90 Meter lange Handballer, der einige Jahre beim HC Erlangen begeisterte. Jetzt also Enes. Dabei lägen dem Franken vermutlich Namen wie Görg, Reser oder Hanni näher. Aber seien wir mal ehrlich, ob Enes, Ole oder Görg, Hauptsache, der Baiersdorfer Nachwuchs hat seine Freude an dem Kuschelhasen.

dik

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