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Donnerstag, 25.04.2019

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Besucherrekord: Bürger stürmen Eltersdorfer Queckenmarkt

Großer Andrang und hohe Spendenbereitschaft - 24.11.2018 18:02 Uhr

Die Besucher schlenderten über den Queckenmarkt und kauften allerlei Geschenke für den weihnachtlichen Gabentisch ein. © Klaus-Dieter Schreiter


Gemeinsam mit den beiden "Chefinnen" des Queckenmarktes, Irmgard Bankel und Gerlinde Merz, eröffnete Pfarrer Christian Schmidt den 23. Eltersdorfer Queckenmarkt. Die Besucher sollten sich die vielen leckeren Sachen schmecken lassen und fleißig einkaufen, forderte er. "Geizhälse sind hier nicht gefragt". Dabei wies der Pfarrer auf die beiden Projekte hin, die mit dem Reinerlös aus dem Markt unterstützt werden sollen. Das sind in diesem Jahr die "Ingenieure ohne Grenzen", die das Geld für ein Wiederaufbauprojekt in Nepal benötigen, wo sie dabei unterstützen, die nach einem verheerenden Erdbeben zerstörten Häuser wieder aufzubauen. Bedacht werden sollen auch die "Dipgfighter", die den Kampf gegen Gehirntumore bei Kindern aufgenommen haben.

Nachdem im letzten Jahr bereits geschätzt 8000 Menschen über den Markt geströmt waren, dürften es in diesem Jahr sogar noch an die 1000 mehr gewesen sein. Die konnten an den 35 Ständen überwiegend handwerkliche Erzeugnisse erstehen. Warme Sachen wie Filzpantoffeln, Stricksachen, Handschuhe und Mützen gingen ob des herbstlichen Wetters besonders gut weg. Aber auch Adventskränze, Kerzen, Keramik-Engelchen, leuchtende Sternchen und Holzspielzeug waren viel gefragt. Zudem wurden hausgemachte Marmeladen und Liköre angeboten. Wer also ein passendes Weihnachtsgeschenk gesucht hat, der wurde auf dem Queckenmarkt allemal fündig.

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Regelrecht gestürmt worden ist der traditionelle Eltersdorfer Queckenmarkt, zeitweise gab es zwischen den Ständen kaum noch ein Durchkommen, und im Zelt, wo Kaffee und Kuchen angeboten wurde, bildeten sich lange Schlangen. Nebenbei wurden auch noch kräftig kleine Geschenke für den weihnachtlichen Gabentisch eingekauft, so dass die Eltersdorfer Queckendamen auch in diesem Jahr wieder mit einem erklecklichen Spendenergebnis rechnen dürfen.


Natürlich waren auch die 80 drolligen Bärchen wieder heiß begehrt, die von acht Eltersdorfer Frauen in Handarbeit hergestellt worden waren. Zudem hatten die rund ein Dutzend Eltersdorfer "Queckenbäckerinnen" massenhaft Plätzchen und Kuchen gebacken, und die "Alten Esel" – das sind die ehemaligen Kirchweihburschen – sorgten unter anderem mit Bratwürsten, Baggers und Fischbrötchen dafür, dass niemand hungern musste. Zudem wurden rund 350 Liter Glühwein, 120 Liter heißer Apfelwein und 200 Liter Kinderpunsch ausgeschenkt.

Musik machten mehrere Eltersdorfer Gruppen, darunter die Kindergartenkinder und der Kirchenchor, am Rande des Marktes konnten die Kinder ihre Runden auf einem Karussell drehen, und sogar der Nikolaus wurde gesichtet. In Anbetracht des großen Ansturms hoffen Gerlinde Merz und ihre Queckenmarktdamen nun darauf, dass die bisherige Rekordsumme von 22.313 Euro aus dem letzten Jahr übertroffen wird. Insgesamt konnten durch die Erlöse aus den bislang 22 Queckenmärkten schon 279.000 Euro für wohltätige Zwecke gespendet werden. 

kds

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