Dienstag, 12.11.2019

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Brand in Erlangen: Drei Wohnblocks ohne Heizung

Gastherme war in Brand geraten - enorme Hitzeentwicklung - 08.11.2019 09:46 Uhr

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Kellerbrand in Erlangen kappt Heizung dreier Wohnblocks

Ein Kellerbrand in Erlangen-Bruck hat am Donnerstagabend einen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Durch das Feuer wurde das Heizsystem für insgesamt drei Wohnblocks außer Kraft gesetzt.


Gegen 20 Uhr ging die Meldung über eine Rauchentwicklung in einem Wohnblock an der Äußeren Brucker Straße ein. Als die Feuerwehr dort eintraf, drang schwarzer Qualm aus zwei Kellerfenstern. Ein mit schwerem Atemschutz ausgerüsteter Löschtrupp musste zunächst die verschlossene Feuerschutztür aufbrechen, um an den Brandherd zu gelangen. Währenddessen verschlossen weitere Kräfte die Tür zum Treppenhaus mit einem Rauchvorhang, so dass der Qualm nicht in die Wohngeschosse dringen konnte.

Im Heizungsraum brannte die Isolierung einer Gastherme lichterloh. Die Hitzeentwicklung war bereits so groß, dass auch die Isolierung an der Kellerdecke schmolz. Das Feuer war dann zwar schnell gelöscht, der Schaden ist aber erheblich. Die Bewohner in dem dreistöckigen Gebäude kamen mit dem Schrecken davon und mussten ihre Wohnungen auch nicht verlassen, weil die Feuerwehr so besonnen vorgegangen war. Allerdings konnte sie nicht verhindern, dass nun drei Wohnblocks ohne Heizung sind. Der Hauseigentümer, die Gewobau, muss nun dafür sorgen, dass die Bewohner die nächsten Tage nicht im Kalten sitzen.

Noch während die Feuerwehr mit dem Kellerbrand beschäftigt war, gab es einen zweiten Alarm. Es raucht aus einer Wohnung im dritten Stock eines Hauses an der Keltschstraße, hieß es. Ein Teil der Kräfte rückte darum von der Äußeren Straße ab und fuhr in die nahe Keltschstraße. Zudem rückte der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt dort hin aus. Deren Kräfte hatten die Hauptwache besetzt, um den Brandschutz in der Stadt sicherzustellen, während die hauptamtlichen Kräfte mit dem Heizungsbrand beschäftigt waren. Glücklicherweise stellte sich dann aber heraus, dass in der Keltschstraße nur das Essen eines Bewohners etwas stark gegart hatte.

Erst gegen 22 Uhr konnten die rund 30 Kräfte der Ständigen Wache und der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt wieder einrücken. Während des Einsatzes beim Kellerbrand war die Äußere Brucker Straße stadtauswärts gesperrt, es kam wegen des geringen Verkehrs aber nur zu leichten Behinderungen.


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kds

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