Bubenreuth: Spatenstich für "modernste Boulderhalle" der Welt

30.10.2020, 12:16 Uhr
Eher Schüttvorgang als Spatenstich. Dennoch freuen sich alle auf die große Boulderhalle in Bubenreuth (von rechts): Simon Brünner, Simon Herr, Achim Strößner und Bürgermeister Norbert Stumpf.

Eher Schüttvorgang als Spatenstich. Dennoch freuen sich alle auf die große Boulderhalle in Bubenreuth (von rechts): Simon Brünner, Simon Herr, Achim Strößner und Bürgermeister Norbert Stumpf. © Foto: Klaus-Dieter Schreiter

"Blockhelden Erlangen 2.0-Bubenreuth" haben die beiden Gründer, Geschäftsführer Simon Brünner und Simon Herr, ihr Megaprojekt genannt, das nun auf die Schiene gesetzt wurde. Dabei hatte der Bubenreuther Gemeinderat den Grundsatzbeschluss für das Blockhelden-Projekt erst im Februar letzten Jahres gefasst. Drei Monate später wurde der Vorentwurf des Bebauungsplanes angenommen, und vor einem Vierteljahr dann hatte der Gemeinderat den Bebauungsplan "Bruckwiesen II" mehrheitlich beschlossen und in Kraft gesetzt.

Viel Kopfzerbrechen und Nerven hätten die Planungen zwar gekostet, jedoch sei der Lohn, wenn alles fertig sei, unbezahlbar, meinte Bürgermeister Norbert Stumpf, der den Blockhelden zu dem ihrer Meinung nach "weltweit einzigartigen Projekt" gratulierte. Den traditionellen Spatenstich übernahmen die Protagonisten diesmal allerdings nicht selbst, vielmehr schüttete ihnen ein Bagger eine Schaufel Schotter vor die Füße.

Über 400 Quadratmeter Nutzfläche

Der geplante Boulderhallen-Komplex besteht aus zwei sechseckigen Gebäuden in Holzständerbauweise mit einer Grundfläche von 2200 Quadratmetern. Die Nutzfläche soll mehr als 4000 Quadratmeter betragen, die reine Boulderfläche ist mit rund 2500 Quadratmetern geplant. Auch einen Kinder- und Jugendboulderbereich mit einer Fläche von rund 500 Quadratmetern wird es geben. Geplant sind zudem verschiedene Trainingsbereiche, Yoga und Wellness, Physiotherapie sowie ein Kletterladen und Gastronomie mit Außenbereich. Auch draußen wird es eine Boulderwand geben, die für Wettkämpfe vorgesehen ist. Dafür kann sogar eine Tribüne für insgesamt 2000 Zuschauer aufgebaut werden. Ziemlich stolz sind Simon Brünner und Simon Herr auf dieses Projekt, das immerhin acht Millionen Euro kosten wird.

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