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Bubenreuther Schule ist "Haus der kleinen Forscher"

Bildungsinitiative setzt auf technische Kompetenzen und Verständnis für Naturwissenschaften - 18.07.2016 14:12 Uhr

Projektkoordinatorin „Haus der kleinen Forscher“ der Industrie- und Handelskammer Nürnberg Gisela Jung (mit gelber Jacke), daneben die Konrektorin der Bubenreuther Grundschule, Christine Wasserberg, und die Kinder freuen sich über die Auszeichnung.

17.07.2016 © Heinz Reiß


Im Rahmen einer Forscherkonferenz wurde diese Auszeichnung von der Projektkoordinatorin „Haus der kleinen Forscher“ der Industrie- und Handelskammer Nürnberg Gisela Jung, in Anwesenheit der Schulrätin Kornelia Schindler, an die Konrektorin Christine Wasserberg übergeben.

„In einer zunehmend technik-orientierten Gesellschaft“, so die Projektkoordinatorin Jung, „ist es für Kinder unerlässlich, schon früh technische Kompetenzen und ein Verständnis für Naturwissenschaften aufzubauen. Diese Kompetenzen fördert die IHK Nürnberg mit der Umsetzung der frühkindlichen Bildungsinitiative ,Haus der kleinen Forscher‘.“

Seit 2011 ist die Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und setzt sich für die regionale Verankerung der Bildungsinitiative ein. Pädagogische Fach- und Lehrkräfte werden dabei kontinuierlich vor Ort zur Umsetzung von Naturwissenschaften und Technik im Kita-, Hort- und Grundschulbereich fortgebildet.“ Jung war sichtlich begeistert, mit welchem Tatendrang die Bubenreuther Schüler ihre Schule zum „Haus der kleinen Forscher" kürten.

Unter dem Motto „Forscherzeit für alle!“ durfte jede Klasse eine bestimmte Zeit im Forscherlabor verbringen. Eingeteilt in Zweierforscherteams und ausgerüstet mit Forscherkittel, Forscherbrille und eigenem Forscherheft stand im eigenen Forscherlabor das Thema Wasser auf dem Programm. Zuerst galt es spannende Forscherfragen zu beantworten. „Warum kann der Wasserläufer auf dem Wasser laufen? Kann man Flüssigkeiten stapeln? oder was löst sich in Wasser, was nicht? Anschließend galt es das jeweilige Thema zu beschreiben und einen Versuch vorzubereiten. Nachdem alles vorbereitet war, ging es an das Experimentieren, ans Beobachten und Dokumentieren.

Nach dem Thema Wasser widmete man sich dem Thema Luft. Hier standen so interessante Experimente auf dem Programm, wie die „Teebeutelrakete“, der „Tiefseetaucher“ oder der „Kerzenaufzug“. Fragt man die kleinen Forscher „Was sie am forschen so interessant finden?“, bekommt man zur Antwort: „Wir wollen gerne Neues entdecken und dies nicht von jemand gezeigt bekommen, sondern es selbst herausfinden.“

Selbständiges Forschen und Entdecken ist wunderbar — diese Entdeckungen aber auch weitergeben und präsentieren zu dürfen ist noch viel mehr.

Aus diesem Grund verwandelten die Schüler zur feierlichen Zertifikatsübergabe „Partnerschule des Hauses der kleinen Forscher“ die Aula ihrer Schule in einen Hörsaal.

HEINZ REISS

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