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City-Linie in die Erlanger Altstadt soll das Einkaufen vereinfachen

Stadtteilbeirat wollte wissen, wie weit Großparkplatz erschlossen ist - 15.05.2020 10:26 Uhr

Im niedersächsichen Langenhagen wurde bei der Automesse IAA Nutzfahrzeuge auch dieser Bus präsentiert, mit dem vielleicht in Erlangen der Großparkplatz mit den Geschäften in der Altstadt verbunden wird.

© Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa


Die ersten Überlegungen zur Einführung einer solchen City-Linie wurden im Januar 2019 vorgestellt. Hintergrund des Projekts ist auch, dass der Bund, sprich das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, mit dem "Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020" ein milliardenschweres Maßnahmenpaket für bessere Luft in den Städten aufgelegt hat.

Gegenstand des Programms sind Maßnahmen für die Elektrifizierung des städtischen Verkehrs, also die Anschaffung von Elektrobussen im ÖPNV, zudem die Schaffung von Lade-Infrastrukturen, Maßnahmen für die Digitalisierung von Verkehrssystemen sowie Maßnahmen zur Nachrüstung von Diesel-Bussen im ÖPNV mit Abgasnachbehandlungssystemen.

Test im Advent?

Die Erlanger Stadtwerke haben noch 2019 einen Zuschussantrag zum Kauf von Elektro-Kleinbussen gestellt. Inzwischen gab es positive Signale, so dass jetzt der Förderantrag eingereicht werden kann, hieß es jüngst im Stadtrat.

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"Unabhängig vom mehrjährigen Bestell- und Lieferprozess für E-Busse soll die City-Linie in einer Übergangsphase mit konventionellen Kleinbussen schnellstmöglich eingeführt werden", so die Verwaltung, die einen ihrer Arbeitsschwerpunkte darin sieht.

Plankonzept in Arbeit

Stadtwerke und Verwaltung denken derzeit gemeinsam darüber nach, ob das Angepeilte "als erster Test während der Adventssamstage oder sogar als einjähriger Probebetrieb während der gesamten Woche zum nächsten Fahrplanwechsel 2020 möglich" sei. Denn damit könnten auch die nötigen Erfahrungen gesammelt werden, was den Bedarf an Klein-Bussen angeht. Sobald das nötige Plankonzept vorliegt, werden jedenfalls der Stadtteilbeirat und die anderen Beteiligten miteinbezogen, hieß es.

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