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Corona-Impfstoff in ER/ERH: Nachschub kommt nicht beständig

In der Kalenderwoche 16 gibt es etwas mehr als halb so viel Serum wie in KW 15 - 18.04.2021 12:00 Uhr

Die Corona-Impfungen hängen von der Verfügbarkeit des Serums ab.

22.09.2020 © Karl-Josef Hildenbrand/dpa


Die Corona-Impfungen in Erlangen und Erlangen-Höchstadt schreiten voran, allerdings kommt der Nachschub an Impfstoff nicht beständig.

Inzwischen (Stand: 15.4.2021)  dürfte die Hälfte der impfbereiten Bürgerinnen und Bürger in der Prioriätsgruppe 2 ein Angebot für einen Impftermin erhalten haben.

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Das lag unter anderem mit an einer Impfverfügbarkeit, die in der ablaufenden Kalenderwoche, in der KW 15, "erfreulicherweise vergleichsweise gut" ist und war, wie Ute Klier aus der Pressestelle der Stadt diesem Medienhaus erläuterte.

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In der anstehenden Woche (KW 16) gibt es mit etwa mehr als halb so viel Impfstoff wie in KW 15 allerdings (wieder) weniger Serum für das Impfzentrum Erlangen/Erlangen-Höchstadt, das mit seiner Zentrale in der Sedanstraße und den Außenstellen für die Stadt und den Landkreis zuständig ist.

Gemäß der Zuweisung der Impfstoffbestell-Koordination der Regierung von Mittelfranken bekommt die Einrichtung dann für die anstehende Woche 820 Vials (Fläschchen) BioNTech/Pfizer und 5 Gebinde à 100 Dosen Moderna. Für die darauf folgenden Wochen gibt es keine Prognose.

Große und heterogene Gruppe 

Bei welcher Altersgruppe das Impfzentrum derzeit genau steht, lässt sich laut Klier nicht sagen, weil die Prioritätsgruppe 2  "sehr groß und heterogen" ist. In ihr befinden sich neben den 70- bis 80-Jährigen etwa auch jüngere Menschen mit schweren Vorerkrankungen, pflegende Angehörige, LehrerInnen und ErzieherInnen.

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Es könne somit durchaus sein, dass relativ junge Menschen mit hohem beruflichen Infektionsrisiko oder Vorerkrankungen bereits eine Impfung erhalten haben, während vergleichsweise gesunde Menschen mit weit über 70 Jahren noch auf einen Impftermin warten, sagt Klier.

Die Impf-Tageskapazität liegt in Erlangen bei 1000 Impfungen; Höchstadt und Herzogenaurach haben eine Tageskapazität von 450 und Eckental von 250 Impfungen.

sc

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