Corona-Impfung Erlangen und ERH: Vormerkungen sind nun möglich

13.1.2021, 11:30 Uhr
Die Stadt Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt haben sich für die Räumlichkeiten des ehemaligen intersport Eisert an der Sedanstraße für die Nutzung als Corona Impfzentrum entschieden.

Die Stadt Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt haben sich für die Räumlichkeiten des ehemaligen intersport Eisert an der Sedanstraße für die Nutzung als Corona Impfzentrum entschieden. © Harald Sippel

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat die zentrale Internetseite für eine Vormerkung zur Corona-Virus-Impfung freigeschaltet.

Bevor man in einem bayerischen Impfzentrum einen konkreten Termin vereinbaren kann, ist es nun erforderlich, sich zunächst für die Impfung vormerken lassen. Dies geht am einfachsten über das nun freigeschaltete zentrale Impfportal des Freistaats Bayern: www.impfzentren.bayern

E-Mails werden verschickt

Dabei erhält man ein Passwort und kann bereits die wichtigsten persönlichen Daten eingeben. Wenn es im Impfzentrum dann freie Termine gibt, bekommen vorgemerkte Bürgerinnen und Bürger, wenn sie zu der jeweils aktuellen priorisierten Gruppe gehören, eine E-Mail und können sich wiederum über das Portal einen Impftermin sichern.

Die Stadt Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt empfehlen, das Internet-Portal zu nutzen. Wer keinen eigenen Internetzugang und keine E-Mail-Adresse besitzt, wird gebeten, Angehörige oder Bekannte zu fragen, ob sie ihnen behilflich sind. Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann sich auch telefonisch für einen Impftermin vormerken lassen.

Auch Telefonteams im Einsatz

Das Telefonteam des Impfzentrums Erlangen ist unter (0 91 31) 86 65 00 von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr zu erreichen. Auch telefonisch werden dann zunächst die persönlichen Daten aufgenommen und einige für die Impfung relevante Fragen gestellt. Wenn dann ein Termin im Impfzentrum frei ist, werden telefonisch vorgemerkte Personen wiederum vom Telefonteam angerufen und der Termin wird vereinbart. Anschließend werden die Unterlagen zur Impfung per Post zugesandt.

Bei der Vormerkung handelt es sich nicht um eine klassische Warteliste. Die angemeldeten Personen werden nicht nach der Reihenfolge ihrer Registrierung zur Terminvereinbarung eingeladen. Vielmehr wertet das System die Daten nach Alter, Vorerkrankungen etc. aus und vergibt die Termine nach Priorität. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfzentrum haben darauf keinen Einfluss. Die Verantwortlichen des Impfzentrums bitten schon jetzt um Verständnis, wenn nicht alle Anruferinnen und Anrufer unter der angegebenen Rufnummer sofort durchkommen.

Das Telefonteam werde nach und nach ausgebaut. Man habe allerdings keinerlei Vorteil davon, sich so schnell wie möglich ins Registrierungsportal einzutragen. Termine werde es, wie angekündigt, nicht vor dem 20. Januar geben können. Um das System nicht zu überlasten, bitten die Verantwortlichen darum, dass sich nur Personen vormerken lassen, die zur aktuell priorisierten Gruppe gehören, also das 80. Lebensjahr vollendet haben. Für alle anderen mache eine Vormerkung zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn.


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