19°

Sonntag, 20.10.2019

|

Dem Pilotprojekt müssen in Erlangen weitere folgen

Physikprofessor Martin Hundhausen weist bei der Einweihung einer Uni-Stromtankstelle auf Bedarf hin - 17.12.2017 11:00 Uhr

„Tanken“ leicht gemacht: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und der Erlanger Physikprofessor Martin Hundhausen (re.) zeigen, wie die neue Ladestation für Elektroautos an der Staudtstraße funktioniert. © Harald Sippel


Die ersten Monate sind vorbei — und die Resonanz auf die neue Stromtankstelle für Elektroautos an der Staudtstraße ist durchaus positiv. "Die Ladestation wird gut angenommen", sagt der Professor für Lichtphysik an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) und Vorsitzender des Vereins Sonnenenergie, Prof. Martin Hundhausen, kurz vor der offiziellen Einweihungsfeier den EN. Im Sommer wurde die Station (wie berichtet) auf dem Südcampus eröffnet — und nun unter anderem mit Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) eingeweiht.

Die neue Stromtankstelle soll es Mitarbeitern und Studenten der Universität ermöglichen, ihr Elektrofahrzeug während der Arbeitszeit bzw. der Vorlesung kostenlos aufzuladen. "Wir haben genug Beschäftigte, die ein Elektroauto haben, da ist der Bedarf auf jeden Fall vorhanden", sagt Hundhausen weiter.

Das wiederholt er dann wenig später in seiner offiziellen Rede: Dem Pilotprojekt, also der Errichtung der Stromtankstelle, müssten weitere folgen, an der FAU, aber auch an anderen Hochschulen. Allein für die hiesige Universität hat Hundhausen zehn mögliche Standorte für Ladesäulen ins Spiel gebracht, drei wurden nun umgesetzt, zwei bei der Technischen Fakultät und die eben jetzt eingeweihte am Lehrstuhl für Laserphysik bei der Naturwissenschaftlichen Fakultät.

Hundhausen selbst war als Pionier der Elektromobilität von FAU-Präsident, Prof. Joachim Hornegger, persönlich beauftragt worden, Ideen für den Ausbau der E-Mobilität an der FAU vorzulegen. "Diese Aufgabe habe ich gerne übernommen." Eine der ersten Früchte sei die Stromtankstelle in der Staudtstraße, so Hundhausen.

Auch der in Erlangen lebende Ressortchef Herrmann sieht die Notwendigkeit, E-Mobilität weiter voranzubringen. So soll künftig im Freistaat jede Stadt und jeder Landkreis mindestens ein Dienstgebäude mit einer Stromtankstelle haben, sagt Herrmann – und weist zugleich auf die Fortschritte hin: "An fast allen Autobahnraststätten in Bayern stehen den Fahrern von Elektroautos kostenlos Ladestationen zur Verfügung."

sc

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Erlangen