14°

Mittwoch, 18.09.2019

|

zum Thema

Dichter zum Anfassen in schönster Umgebung

Das Erlanger Poetenfest findet am letzten Augustwochenende statt - 30.07.2017 17:15 Uhr

Entspannt und anregend: Die Poetenfest-Lesungen im Schlossgarten. © Stefan Mößler-Rademacher


Am letzten Augustwochenende feiert Erlangen den Auftakt zum deutschen Bücherherbst: Autorenporträts sind Ingo Schulze, Marie NDiaye und Michael Köhlmeier sowie Paul Maar zum 80. Geburtstag gewidmet. Die Kulturstiftung Erlangen verleiht zum siebten Mal den "Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung". An den Lesenachmittagen im Schlossgarten präsentieren am Samstag und Sonntag unter anderen Zsuzsa Bánk, Theresia Enzensberger, Franzobel,

Ulla Hahn kommt diesmal zum Poetenfest. © Ulrich Perrey, dpa


Ulla Hahn, Thomas Lehr und Frank Witzel ihre Neuerscheinungen. Außerdem stellen Fiston Mwanza Mujila, Hamed Abboud, Rafael Seligmann und Doron Rabinovici ihre aktuellen Bücher vor.

Ebenfalls Gast beim Poetenfest: Rafael Seligmann. © Harald Sippel


An Kinder und Jugendliche wenden sich wieder eine große Bilderbuch-Lesewiese samt Lesungen und die Druckwerkstatt.

Porträt International

Zum Auftakt des 37. Erlanger Poetenfests sendet Bayern 2 die "Nacht der Poesie" mit Friedrich Ani, Ulrich Koch, Kerstin Preiwuß, Farhad Showghi und Ron Winkler live aus dem Markgrafentheater (24.8., 20 Uhr). Der zweite Poetenfest-Abend (25.8., 20.30 Uhr) ist dem Schriftsteller Ingo Schulze gewidmet. In einem weiteren Autorenporträt, das sich gleichermaßen an Jugendliche und Erwachsene richtet (26.8., 18 Uhr), wird der 80. Geburtstag des Schriftstellers Paul Maar gefeiert. Das Porträt International (26.8., 20.30 Uhr) stellt die französische Schriftstellerin und Prix Goncourt-Preisträgerin Marie NDiaye vor. Zum Abschluss des Poetenfests treffen sich der große österreichische Erzähler Michael Köhlmeier und Verena Auffermann (27.8., 20 Uhr). Diskutiert wird bei den aktuellen Podien zu den Themen "Hass", "Meinungsfreiheit in Gefahr!?" oder "Warum der Diskurs in unserer Gesellschaft immer weniger gelingt". In dem Stück "La Vie des Formes" lassen der Puppenspieler und Intendant des TJP Straßburg, Renaud Herbin, und die Schriftstellerin Célia Houdart Literatur und Figurentheater miteinander verschmelzen.

"Minutengeschichten"

Die Dimensionen grafischer Literatur erweitert Katharina Greve in ihrem Comic-Strip "Das Hochhaus – 102 Etagen Leben" und Christian Schloyer präsentiert in "Jump ‘N‘ Run" Lyrik als Retro-Computerspiel. Anlässlich des 50. Todestags von Oskar Maria Graf stellt Wilfried F. Schoeller dessen "Minutengeschichten" vor, Falk Richter liest aus neuen Theaterstücken, Friedrich Dieckmann lässt "Luther im Spiegel der Literatur" erscheinen, die Volkshochschule thematisiert in einer eigenen kleinen Reihe nachhaltige Zukunftsentwürfe in der Literatur und die FAU Erlangen-Nürnberg beschäftigt sich im Rahmen des Projekts "Eine Uni – ein Buch" mit E. M. Forsters prophetischer Erzählung "Die Maschine steht still" in Lesung, Musik und Gespräch.

Für Musik sorgen die Pianistin und Komponistin Ulrike Haage und der Gitarrist und Elektronikmusiker Christian Meyer. 

en

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Erlangen