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Freitag, 19.07.2019

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Die ersten Bäume im Erlanger Süden sind gefallen

Maßnahmen für die Nachverdichtung in GBW-Siedlung haben begonnen - 15.02.2017 12:00 Uhr

Derzeit werden im Wohnquartier zwischen Paul-Gossen-Straße und Nürnberger Straße auf dem Areal der GBW 39 geschützte Bäume gefällt, um Platz für die Bauarbeiten zur Nachverdichtung zu schaffen. © Harald Sippel


Große Bagger fressen sich durch die Grünanlagen rund um die Hans-Geiger-Straße: Bis Ende Februar werden in dem Quartier 39 Bäume fallen. Es sind die ersten von mehreren Hundert Bäumen, die der groß angelegten Rathenau-Umstrukturierung in den nächsten vier Jahren zum Opfer fallen. Ein endgültiger Bauplan sowie ein entsprechender Stadtratsbeschluss liegen für das Bauvorhaben jedoch noch nicht vor. Das Umweltamt hatte dem Antrag der GBW auf vorgezogene Fällung mit Blick auf die nahende Brutzeit dennoch zugestimmt.

In dem Gebiet errichtet die GBW voraussichtlich bis zu 950 Wohnungen (inklusive Ersatzbau).

Gegen die Nachverdichtung formiert sich vor allem Widerstand bei Anwohnern, die selbst nicht in GBW-Wohnungen leben. Die Kritiker befürchten insbesondere einen Verlust der parkähnlichen Anlagen in dem Areal. Laut dem Vorsitzenden der Mietergemeinschaft, Michael Worm, stehen die meisten GBW-Bewohner hinter dem Vorhaben.

Auf diese Weise würden Häuser nicht aufgestockt und Mieten voraussichtlich nicht groß erhöht, sagt er. 

sc

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