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Die Fusion ist perfekt

Vereint im Ziel: Kulturförderverein wird Bubenreutheum - 05.09.2013 18:45 Uhr

Das Bubenreutheum, hier eine Ausstellungsführung, ist durch die Fusion gestärkt worden. © Schreiter


Bevor Weise seinen umfangreichen Rückblick auf 18 Jahre Kulturförderverein gab, entschuldigte er den Vorsitzenden Christian Benker, welcher im Krankenhaus das Bett hüten muss. 1984, so Weise, ergriff die damalige Kulturgruppe unter dem Vorsitz von Hermann Frank die Initiative für den ersten Bubenreuther Musikwettbewerb. Es folgten drei weitere Wettbewerbe unter der Regie der Kulturgruppe. Nach der Auflösung der Kulturgruppe übernahm 1996 der Kulturförderverein unter Vorsitz von Christian Benker die Wettbewerbe Nummer 5 bis 7.

Interesse verebbte

Der 8. Internationale Musikwettbewerb musste mangels Teilnehmer abgesagt werden. Daraufhin veranstaltete der Kulturförderverein sogenannte Internationale Meisterkurse in Verbindung mit einem Tag der offenen Tür bei den Saiteninstrumentenbauern. 2004 kam zu den örtlichen Konzerten die Verbindung mit einem Konzert im Rahmen der Veranstaltungsreihe des „Fränkischen Sommers“ hinzu.

Auch diese Veranstaltungen schwächten ab, sodass für den Kulturförderverein lediglich drei Konzerte übrig blieben. Der Vorstand regte daraufhin Fusionsgespräche mit dem Verein Bubenreutheum an. Ein Fusionsteam wurde gebildet „und heute“, so Weise zum Schluss seiner Ausführungen in der Jahreshauptversammlung, „steht darüber die Abstimmung“ an.

Kassenwart Helmut Paulus stellte einen ausführlichen Kassenbericht vor. Nach Abrechnung des Neujahrskonzertes 2013 verfügt der Kulturförderverein zum Stichtag 31.August über ein Barvermögen in Höhe von 38600,59 Euro. Die beiden Kassenprüfer bescheinigten dem Kassier eine einwandfreie Kassenführung und somit wurde der Gesamtvorstand einstimmig entlastet.

Bevor die Abstimmung über die Verschmelzung erfolgte, erklärte Rüdiger Voerste die rechtlichen Fragen. Zuerst musste die bestehende Satzung dahingegen geändert werden, dass nicht drei Viertel aller Mitglieder, sondern drei Viertel der anwesenden Mitglieder einer Verschmelzung zustimmen müssen. Voerste wies daraufhin, dass sowohl das Vermögen, als auch die Mitglieder auf den anderen Verein übertragen werden. Die Satzung des Bubenreutheums wird um den Begriff „kulturelle Veranstaltungen“ erweitert, sodass die bisherigen Ziele des Kulturfördervereins mit eingeschlossen sind. Nach der Verschmelzung, die am Montag, 23. September, stattfinden soll, gilt — auch hinsichtlich der Mitgliedsbeiträge — die Satzung des Vereins Bubenreutheum.

Die anschließende Abstimmung ging schnell über die Bühne. Wie eingangs erwähnt konnte Hagen Weise dem anwesenden Bubenreutheum-Vorstand Christian Hoyer den einstimmigen Beschluss übermitteln.

 

HEINZ REISS

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