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Entlas Keller wird zur Bergkirchweih komfortabler

Große Fläche für Sitzgelegenheit entsteht, doch Stadt Erlangen lehnt Braustätte ab - 31.01.2019 06:00 Uhr

Ursprünglich genehmigt als Werkstattraum wollte der gelernte Brauer Vincenz Schiller dort eine kleine, emmissionsfreie Brauerei einbauen. Da spielte die Stadt aber nicht mit.


Der Stadt Erlangen gehören der größte Teil der Freisitzflächen auf den Kellern, und diese werden seit zwei Jahren für die Bergkirchweih nach neuen Sicherheitsrichtlinien "sturmfest" gemacht. Die größte Baustelle aber befindet sich im westlichen Teil der Straße An den Kellern. Dort bauen am Entlas Keller Vincenz Schiller und sein Vater Fritz Engelhardt einen weiteren Keller in den Berg.

Die Bauarbeiten an dem neuen Kellergewölbe mit großer Sitzfläche darüber gehen zügig voran. © Fotos: Harald Sippel


Ursprünglich als Werkstattraum genehmigt, wollte der gelernte Brauer Vincenz Schiller eine kleine, emissionsfreie Brauerei einbauen und eigenes Bier in den Sommermonaten im Biergarten ausschenken. Dieser Plan allerdings ist – vorerst – von der Stadt durchkreuzt worden, die eine Nutzungsänderung für den Raum nicht gestatten will.

Tanks werden eingebaut

Das bedauert Schiller sehr und erwägt, Rechtsmittel gegen den (noch nicht schriftlich vorliegenden) Bescheid einzulegen. Er hält sein Vorhaben für Berg-verträglich, da es sich um eine kleine Brauanlage handelt, die keine besonderen Ansprüche an Technik und Sicherheit stellt. Um einen Sommerbetrieb mit eigenem Bier zu ermöglichen, werden nun erst einmal Lagertanks für ein andernorts gebrautes Bier eingebaut. Auch 2019 wird es am Entlas Keller weiterhin Kitzmann-Bier geben.

Die Bauarbeiten am neuen Kellergewölbe mit großer Sitzfläche darüber gehen zügig voran: "Bis zur Eröffnung der Bergkirchweih wollen wir nicht nur fertig sein – wir müssen!", sagt Schiller.

Bilderstrecke zum Thema

Die alte Dame: Der Entla's Keller

Kult, kultiger, Entla's Keller: Kellerwirt Fritz Engelhardt führt den Betrieb seit alle denken können. Es gibt Berg-Bier, gutes Essen und Blasmusik. Und der Keller hat sogar außerhalb der Bergkirchweih geöffnet.


pm

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